15. Sep 2009   Recht

Eiselsberg bringt neues Lesebuch für Stifter in Österreich

©NWV

Wien. Stiftungen sind eine „tragende Säule und ein stabilisierender Faktor für Österreichs Wirtschaft, besonders in ökonomisch turbulenten Zeiten“, sagt Rechtsanwalt Maximilian Eiselsberg, Stiftungsexperte und Herausgeber des gerade erschienenen Stiftungsjahrbuchs 2009. Derzeit kommen monatlich rund zehn neue Stiftungen zu den bestehenden 3200 dazu.

In 24 Fachbeiträgen erörtern in dem Buch Autoren das Thema Stiftung aus unterschiedlichster Perspektive. Der thematische Bogen spannt sich von der Erziehung im Wohlstand über die österreichische Stiftungssteuer oder die KESt-Freiheit von Substanzauszahlungen bis zu Strategien zur Bewältigung der aktuellen Wirtschaftskrise.

Anhand von Best Practice-Beispielen dokumentieren die Autoren die Gestaltungsfreiheit und den nachhaltigen Erfolg von Stiftungen. Eine Zusammenfassung der aktuellen Judikatur sowie ein Literaturverzeichnis runden das Jahrbuch ab.

Zahl der Stiftungen wächst wieder

16 Jahre nach Schaffung der österreichischen Privatstiftung waren zum Stichtag 31. August 2009 3.199 Stiftungen in den österreichischen Firmenbüchern eingetragen. Monat für Monat kommen rund zehn neue Stiftungen dazu.

Zwei Drittel des von österreichischen Privatstiftungen verwalteten Vermögens sind Unternehmensanteile, eine Besonderheit im internationalen Vergleich – und eine große Stütze in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, heißt es in einer Aussendung von Eiselsberg. Vermögensverwalter betonen, dass im letzten Jahr rund die Hälfte der von Stiftungen frei veranlagten Gelder zur Stärkung der Eigenmittel von Unternehmen verwendet wurde.

Das Jahrbuch Stiftungsrecht 2009 ist das dritte aus einer Serie, die 2007 erstmals erschien. Der Verlag ist der Neue Wissenschaftliche Verlag GmbH Nfg KG, Wien.

Link: Kanzlei Eiselsberg

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