23. Nov 2009   Recht

CHSH-Themenabend: Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energie in CEE

Blochberger, Hoffmann, Siska, Guerginov, Hajos, Popa, Höfer ©CHSH

Wien. CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati lud in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien zum Klientenabend „Erneuerbare Energie“. 95 Gäste verfolgten die Podiumsdiskussion und bekamen einen Überblick über die Projektentwicklung, Finanzierung und die rechtlichen Rahmenbedingungen von Alternativenergieprojekten in Österreich und CEE. Vielerorts locken attraktive Förderungen.

CHSH verfügt über ein eigenes Expertenteam für Erneuerbare Energie in Österreich und CEE. Peter F. Hoffmann, CEE Managing Partner bei CHSH: „Gemeinsam mit unseren sieben CEE-Offices haben wir bereits vor Jahren eine eigene grenzüberschreitende Task-Force gegründet und umfangreiche Erfahrung gesammelt. CEE hat in diesem Bereich enormes Entwickelungspotential“.

Wind, Sonne, Biomasse und Wasserkraft

Franz Blochberger von der Ventureal AG berichtete über aktuelle Projekte zur Nutzung von erneuerbarer Energie mit Fokus auf Windenergie in CEE. Er gab den Zuhörern einen detaillierten Überblick und beschrieb positive Zukunftsperspektiven und Herausforderungen.

Über die Finanzierungen solcher Alternativenergieprojekte sprach Florian Philipp von der Erste Bank. Sein Ausblick für das Jahr 2020 war in großen Dimensionen angelegt; Philipp erinnerte gleichzeitig an die ambitionieren EU-Vorgaben in diesem Bereich. Statt bisher 8,5 Prozent plant die EU gut 20 Prozent des Energiebedarfs mit „renewable energy“ abzudecken.

Lokale Partner und Berater im Team von CHSH

Hoffmann erörterte gemeinsam mit Franz A. Höfer, CHSH Wien, und den CEE-Vertretern Karol Šiška, CHSH Bratislava, Orsolya Hajos, CHSH Budapest, Boyko Guerginov, CHSH Sofia und Zizi Popa, CHSH Bukarest, die aktuelle Situation und laufende Projekte in den einzelnen Ländern. „Projektentwickler und Investoren finden derzeit deutlich bessere Rahmenbedingungen für Alternativeenergie-Projekte in CEE/SEE als in Österreich vor.“, resümiert Hoffmann.

Und Höfer ergänzt: „Entwickler und Betreiber können über diverse nationale und EU-Förderprogramme Investitionszuschüsse erhalten sowie von zinsgünstigen Darlehen der EIB, der EBRD und anderen Banken profitieren. Da die Förderlandschaft allerdings komplex ist, empfiehlt sich eine länderspezifische Beratung, um alle verfügbaren Fördertöpfe ausschöpfen zu können.“

Link: CHSH

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