25. Mrz 2010   Recht

Wirtschaftskanzlei enwc lud zur 5-Jahresfeier des Standorts Bratislava

Andrej Leontiev, Lucia Zitnanska, Georg Walderdorff und Radovan Pala

Wien/Bratislava. Die Anwaltssozietät enwc Natlacen Walderdorff Cancola lud am Dienstag zur 5-Jahresfeier in die Kanzlei in Bratislava. Verantwortlicher Partner Georg Walderdorff und Managing Partner in Bratislava Andrej Leontiev begrüßten rund 100 Gäste aus Anwaltskanzleien, Justiz und Wirtschaft.

Keynote-Speakerin war die slowakische Ex-Justizministerin Lucia Zitnanska. Erst im November war enwc in das neue, größere Gebäude übersiedelt: wegen raschen Wachstums, wie es heißt.

„Wir haben in Bratislava im Jahr 2004 mit einem kleinen Team begonnen. Mittlerweile hat sich die Belegschaft vervierfacht. Für unser altes Büro sind wir einfach zu groß geworden“, freut sich der für die Standorte verantwortliche enwc Partner Walderdorff.

„Unser neues Gebäude besteht aus einem alten und einem modernen Teil. 2006 war es nominiert für den Preis des am besten renovierten Gebäudes in Bratislava und für den gelungendsten Neubau“, ergänzt Managing Partner Leontiev.

Expansion mit Qualität

Partner Walderdorff zum Wachstum von enwc in Bratislava und allgemein CEE : „Natürlich hätten wir auch noch stärker expandieren können, aber uns ist Qualität wichtig.“ Man habe das Motto: „Wo enwc drauf steht, soll auch enwc drinnen sein – also für uns selber eine Messlatte, dass wir überall die beste Qualität bieten wollen. Wir haben expandiert, aber in dem Tempo, dass wir auch bei der Qualität mithalten konnten. Das ist uns sehr wichtig.“

Laut Walderdorff passiert mittlerweile rund 50% des Umsatzes der internationalen Sozietät nicht mehr in Österreich; Wien sei auch schon lange nicht mehr das alleinige Know-How-Zentrum im Kanzlei-Verbund enwc: „Wir haben unsere Spezialistenteams an allen unseren Standorten – das Know-How ist mittlerweile international auf die Kanzleien verteilt.“

enwc unterhält neben den Kanzleien  in Wien und Bratislava auch Büros in Budapest, Prag, Brünn, Warschau und Kiew.

Eine Erweiterung um weitere Büros in anderen Ländern hat zwar laut Walderdorff im Moment keine oberste Priorität, aber mögliche Standorte wären Bulgarien, Mailand, Kroatien, Serbien und Rumänien, so Walderdorff zu Recht.Extrajournal.Net.

Slowakei ein wichtiger Markt für Österreichische Unternehmen

Prinzipiell lobte Walderdorff die Slowakei und Bratislava als Standort für Österreichische Unternehmen: „Ausländische Investoren werden hier in keinster Weise diskriminiert – das ist sehr positiv und nicht überall so.“

Patrick Sagmeister, österreichischer Handelsdelegierter der WKO für die Slowakei, ergänzt: „Bratislava hat sich großartig entwickelt. Die österreichischen Unternehmer nutzen aber noch viel zu wenig die Möglichkeiten des slowakischen Marktes. Bratislava ist von Wien näher als Sankt Pölten und ob ein Unternehmer seine Produkte in Graz oder in Bratislava verkauft ist egal.“

Im Moment exportiert Österreich Waren um rund 1,9 Mio. Euro in die Slowakei – „das bedeutet rund 12.000 Arbeitsplätze in Österreich.“

Walderdorff resümiert: „Ich bin ja selber im Waldviertel aufgewachsen – sozusagen im Schatten des Eisernen Vorhangs. Mich freut es persönlich sehr, dass wir heute in Bratislava vertreten sein können.“ Und Peter Kollarik, ehemaliger Chef von Siemens in Bratislava ergänzt: „Ich als Slowake hier in der Runde kenne die alte und die neue Zeit der Slowakei. Es freut mich, wie sich die Slowakei und Bratislava verändert haben. Man hat hier vor ein paar Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen um die Slowakei zu dem wirtschaftlichen Standort zu machen, der sie heute ist.“

Link: enwc Rechtsanwälte

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