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Personalia, Recht

Umstrittener ÖRAK-Generalsekretär nicht mehr im Amt

Wien. Der Österreichische Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) hat sich von seinem umstrittenen Generalsekretär getrennt. Das Dienstverhältnis wurde „mit sofortiger Wirkung aufgelöst“, wird die ÖRAK in Medien zitiert.

Der ÖRAK-Mitarbeiter hatte nach Medienberichten über Kontakte zur rechtsradikalen Szene vor vier Tagen seinen Rücktritt angeboten.

Das Nachrichtenmagazin „profil“ hatte über enge Kontakte des ÖRAK-Generalsekretärs zu Hooligans und Rechtsradikalen berichtet. Er selbst hielt dazu fest, sich keiner strafbaren Handlung schuldig gemacht zu haben und sich für seinen Bekanntenkreis nicht rechtfertigen zu müssen.

„Organisatorische, nicht politische Tätigkeit“

ÖRAK-Präsident Gerhard Benn-Ibler legt in diesem Zusammenhang Wert auf die Feststellung, dass die Tätigkeit des Generalsekretärs des ÖRAK eine „rein intern organisatorische“ sei, heißt es in einer ÖRAK-Aussendung. Sie stehe in keinem Zusammenhang und sei ohne jeglichen Einfluss auf die Willensbildung der Organe des ÖRAK.

Daher sei der ÖRAK-Generalsekretär auch nicht, wie behauptet, für internationale Kontakte und die EU-Agenden zuständig. Und er habe „alle Jahre hindurch völlig unbeeinflusst von den ihm zugeschriebenen Kontakten sachlich hervorragende Arbeit geleistet.“

Die ÖRAK-Aussendung anlässlich des Bekanntwerdens der Vorwürfe weiter: „Der ÖRAK reagiert nicht auf mediale und politische Zurufe. Der ÖRAK wird den bekannt gewordenen Sachverhalt prüfen und einer Beurteilung unterziehen.“ Heute wurde nun die Trennung bekannt gegeben.

Link: ÖRAK

Link: profil

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