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Rechtsschutzversicherer müssen mehr zahlen – Streitlust vor allem bei Geldanlage gestiegen

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Wien. Österreichs Rechtsschutzversicherer spüren die gestiegene Streitlust ihrer Klienten in der Kasse: Bereits im Jahr 2009 hat die Sparte laut Versicherungsverband Leistungen von 218 Millionen Euro erbracht, um 19,2 Prozent mehr als ein Jahr davor. Der Trend hält heuer an und dürfte auch 2011 seine Fortsetzung finden.

Ein wichtiger Grund sind die zahlreichen Finanzskandale: Viele Anleger, die Geld verloren haben, nehmen ihre Rechtsschutzversicherung zur Wahrung Ihrer Interessen in die Pflicht.

Daraus resultieren beispielsweise bei der General heuer „erhebliche Anstiege“, zitiert das „WirtschaftsBlatt“ Generali-Sachspartenchef Walter Kupec: Allein die Generali müsse heuer drei Millionen Euro für Kunden-Klagen in den Causen AvW, Immofinanz/AWD, Meinl etc. bereitstellen, neun Prozent mehr als 2009.

Link: WirtschaftsBlatt

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