19. Nov 2010   Recht

Freshfields berät bei deutscher High-Yield-Anleihe der KUKA AG über 202 Millionen Euro

© KUKA

Frankfurt. Freshfields Bruckhaus Deringer hat ein Bankenkonsortium unter der Führung von Deutscher Bank und Goldman Sachs bei der Begebung einer Hochzinsanleihe der KUKA AG über 202 Mio. Euro beraten. KUKA ist ein Roboter- und Automationssystem-Hersteller mit Sitz in Augsburg.

Die Anleihe hat einen Kupon von 8,5 Prozent p. a. und ist mit zweitrangigen Kreditsicherheiten besichert.

Sie ist als erste Anleihe deutschen Rechts mit einem vollumfänglichen Covenant Package wie bei US-High Yield Bonds ausgestattet, heißt es.

Die Anleihe (Laufzeit 7 Jahre) ist Teil der umfassenden Refinanzierung der KUKA AG. Die Erlöse dienen der Refinanzierung einer ausstehenden Wandelschuldverschreibung, der teilweisen Ablösung der Barlinie des ausstehenden Konsortialkredits und der Investition in die operative Geschäftsentwicklung des Augsburger Maschinenbauers, so Freshfields.

Freshfields hatte mit den Anleihen der Continental AG und von Phoenix Pharmahandel im Juli 2010 bereits bei den ersten High Yield Bonds nach deutschem Recht beraten.

Die Anwälte

Das Freshfields-Team umfasste Rick van Aerssen (Gesellschafts-/Kapitalmarktrecht, Frankfurt/München), Mark Strauch (Kapitalmarktrecht, Frankfurt), Gil Strauss (Kapitalmarktrecht, London), Moritz Voges (Gesellschafts-/Kapitalmarktrecht, München), René Pers, Andreas Stefanski und Robin Helmke (Gesellschafts-/Kapitalmarktrecht, Frankfurt).

Link: Freshfields

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