03. Jan 2011   Recht

Wolf Theiss und Linklaters beraten Finanzinvestor Apax bei Übernahme von Takko

Clemens Philipp Schindler © Wolf Theiss

Wien. Gemeinsam mit der internationalen Kanzlei Linklaters LLP hat Wolf Theiss den Finanzinvestor Apax Partners beim Erwerb der Modekette Takko Holding GmbH von der Beteiligungsfirma Advent International beraten.

Im Rahmen eines so genannten Dual-Track-Verfahrens erhielt Apax den Zuschlag für das Modehaus. Advent hatte den deutschen Einzelhändler, der rund 1.400 Filialen in Deutschland, den Benelux-Staaten, Österreich und Osteuropa betreibt, 2007 von der Private-Equity-Gesellschaft Permira übernommen.

Takko erzielt einen Jahresumsatz von rund 900 Mio. EUR und zählt mehr als 10.000 Beschäftigte; die wichtigsten Standortländer sind Österreich und die Tschechische Republik.

Wolf Theiss zeichnete für die rechtliche Beratung der Transaktion im Bezug auf österreichisches und tschechisches Recht verantwortlich und beriet Apax in Teilbereichen auch in kroatischen, rumänischen, slowakischen, slowenischen und ungarischen Fragen, heißt es in einer Aussendung von Wolf Theiss.

Clemens Philipp Schindler leitete als federführender Partner das Team von Wolf Theiss, welches sich u. a. aus Partner Georg Kresbach für den Bereich IP, Partner Andreas Schmid für den Bereich Finanzierung, Partner Erik Steger für den Bereich Real Estate, Partner Matthias Unterrieder für den Bereich Arbeitsrecht sowie den Prager Partnern Jakub Adam und Pavel Marc für das tschechische Recht zusammensetzte.

Die beiden Rechtsanwälte Hartwig Kienast und Christian Öhner koordinierten die gesamte Due Diligence und berieten ferner im Gesellschaftsrecht, unterstützt von Associate Miriam Nehajova.

Neben rechtlichen Fragen beriet Wolf Theiss auch im Steuerrecht, durch Partner Clemens Philipp Schindler sowie Rechtsanwalt und Steuerberater Benjamin Twardosz. Eine maßgebliche Rolle hatte auch Associate Josef Brandl, der gemeinsam mit Partner Andreas Schmid die Finanzierungsaspekte beriet.

„Komplexe Transaktion, wenig Zeit“

„Wir freuen uns eine komplexe Transaktion in einem äußerst knappen Zeitraum erfolgreich zum Abschluss gebracht zu haben, was den aktuellen Aufwärtstrend im M&A-Bereich weiter unterstreicht“, erklärt Schindler.

Sein Team hat in den letzten sechs Monaten laut Kanzlei drei große M&A-Transaktionen mit Deutschland-Bezug begleitet: neben dem Takko-Deal waren es die Beratung von Triton beim Erwerb der Wittur-Gruppe von Cerberus, Credit Suisse und Goldman Sachs, sowie die Beratung von Infineon beim Verkauf ihrer Mobilfunksparte an Intel.

Ein internationales Team von Linklaters unter der Leitung von Rainer Traugott und Stephan Morsch (beide Partner, Corporate/M&A) war für das Gesamtmandat verantwortlich.

Link: Wolf Theiss

Link: Linklaters

    Weitere Meldungen:

  1. Börsegänge: Das Warten auf bessere Zeiten
  2. Caverion kauft Porreal-Gruppe mit Schönherr
  3. Soravia erwirbt 45 Retail-Immobilien in Österreich
  4. Conda kauft sich von startup300 AG los