04. Jan 2011   Recht

Freshfields setzt auf soziale Verantwortung: Zweiter CSR-Bericht veröffentlicht

Frankfurt. Die Großkanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer verstärkt nach eigenen Angaben weltweit ihr soziales Engagement und reduziert auch gleich die CO2-Emissionen: Vor kurzem hat man den zweiten zertifizierten Corporate Social Responsibility (CSR)-Bericht veröffentlicht.

Herausgestrichen wird darin etwa eine massive Erhöhung der Zeit, die pro Mitarbeiter für humane Maßnahmen aufgewendet wird. Will Lawes, ab 2011 neuer Senior Partner der Sozietät: „Corporate Social Responsibility ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“ So habe man sich unter dem Stichwort Diversity vorgenommen, noch stärker „die Vielfalt von Menschen in unserem Unternehmen zu fördern“.

Konkret weist Freshfields im CSR-Bericht 2009/10 einen Zuwachs von 87 Prozent mehr Mitarbeiter-Zeitspenden für Pro bono- und Sozial-Projekte sowie eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 33 Prozent gegenüber den Ergebnissen des letzten zertifizierten CSR-Berichts der Sozietät aus dem Jahr 2008 aus.

Die Anzahl der Beratungsstunden, die Freshfields-Anwälte weltweit jedes Jahr für unentgeltliche Rechtsberatung (pro bono) aufwenden, ist demnach seit 2008 von rund 16.000 auf über 42.000 Stunden im Geschäftsjahr 2009/10 gestiegen. Insgesamt haben sich zuletzt fast 40 Prozent aller Freshfields-Mitarbeiter weltweit in Pro bono- und Sozial-Projekten engagiert, 10 Prozent mehr als 2007/08. Mit diesen deutlichen Steigerungen hat Freshfields die im CSR-Bericht vor zwei Jahren gesteckten Ziele ihrer CSR-Arbeit weit übertroffen, heißt es in einer Aussendung der Kanzlei.

Christian Bunsen, Finanzrechtsexperte und deutscher CSR-Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt: „Ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung haben wir auch in den vergangenen zwei Jahren unser gesellschaftliches Engagement als Anwaltssozietät sowohl in Deutschland als auch international mit Nachdruck aufrecht erhalten. Die erfreulichen Resultate unseres neuen CSR-Berichts ermutigen uns, dieser Linie treu zu bleiben.“

Umwelt und Gesellschaft

Ihr karitatives Engagement konzentriert die Sozietät nach eigenen Angaben auf soziale Projekte mit Mitarbeiterengagement zur Förderung der Teilhabe benachteiligter Menschen am gesellschaftlichen Leben, ferner auf die Pro-bono-Rechtsberatung. den Umweltschutz und die Förderung menschlicher Vielfalt (Diversity) im Unternehmen. Schwerpunkt bei der Pro bono-Beratung bildet die wirtschaftsrechtliche Expertise der Freshfields-Anwälte.

Die Kanzlei berate Mandanten pro bono etwa zu Strukturierungs-, Steuer- und Gemeinnützigkeitsthemen sowie in arbeits-, finanz-, vertrags-, immobilien- und markenrechtlichen Fragen. Pro bono-Mandanten sind gemeinnützige Organisationen, Stiftungen, Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) und ähnliche Institutionen.

Seit einiger Zeit arbeite Freshfields verstärkt mit sozialen Unternehmern zusammen, die mit innovativen Ideen langfristigen Wandel in der Gesellschaft erreichen möchten.

Pro bono berate man etwa:

  • Viva con Agua St. Pauli e.V.
  • die Schwarz-Schütte-Förderstiftung
  • UNICEF
  • die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
  • Streetfootballworld gGmbH
  • Gangway e.V.
  • Save the Children

Beispiele für gesellschaftliches Engagement in Deutschland aus jüngerer Zeit seien:

  • Bewerbungstraining mit Berufsschülern in Frankfurt
  • Schönheitstag mit dem Trebé-Café Düsseldorf
  • Weihnachtsgeschenke-Aktionen mit Frauenhäusern, Kinderheimen und Wohnsitzlosenorganisationen an allen deutschen Standorten
  • Förderung der Human Rights Law Clinic der Humboldt-Universität Berlin

Der CSR-Bericht folgt den methodischen Grundsätzen der internationalen Standards AA1000 und London Benchmarking Group, heißt es.

 

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