17. Mai 2011   Recht

Freshfields berät Infineon bei Aktienrückkaufprogramm

München/Hamburg. Freshfields Bruckhaus Deringer hat die Infineon Technologies AG bei der Strukturierung ihres aktuellen Aktienrückkaufprogramms beraten.

Infineon will bis März 2013 ein Volumen von bis zu 300 Millionen Euro für Maßnahmen der Kapitalrückgewähr aufwenden – über die bereits getätigten Rückkäufe der Wandelanleihen in Höhe von 107 Millionen Euro hinaus.

Das Programm dient der Einziehung der Aktien zur Kapitalherabsetzung, daneben der Bedienung von Mitarbeiteroptionen. Die Kapitalrückgewähr könne durch den Erwerb eigener Aktien über den innovativen Einsatz von Put-Optionen erfolgen, heißt es in einer Aussendung von Freshfields.

Eine weitere Möglichkeit ist der direkte Rückkauf eigener Aktien im Xetra-Handel der Frankfurter Börse. Außerdem kann das Unternehmen auch weitere Teile der ausstehenden Wandelanleihe zurückkaufen. Es sei zu erwarten, dass das aktuelle Rückkaufprogramm sich durch die Kapitalherabsetzung nochmals wertsteigernd auf die Anteile der Aktionäre auswirken werde.

Das Freshfields-Team umfasste Christoph H. Seibt und Heiko Jander-McAlister (beide Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Hamburg).

Link: Freshfields

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