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Recht

Meinl Bank sieht sich bei Kosten ihrer vielen Prozesse jenseits „der Talsohle“

Wien. Die Meinl Bank hat im Geschäftsjahr 2010 rote Zahlen geschrieben, doch Bank-Vorstand Peter Weinzierl zeigt sich dennoch zuversichtlich: „Unser Institut war 2010 trotz beträchtlicher Kosten – vor allem bedingt durch juristische Auseinandersetzungen in Zusammenhang mit MEL – operativ erfolgreich.“ Hauptgrund für seinen Optimismus: Man habe „die Talsohle bei den juristischen Auseinandersetzungen durchschritten“.

Bis heute wurden mit rund 5.000 MEL-Anlegern – etwa die Hälfte aller gegen die Bank gestellten Ansprüche – Vergleiche vereinbart, so die Meinl Bank.

Konkret belief sich das Jahresergebnis 2010 beim Meinl Bank-Konzern auf -7,2 Mio. Euro; 2009 waren es – 37 Mio. Euro. Zum Jahresende 2010 hatte die Meinl Bank Gruppe 260 Mitarbeiter. Das Jahresergebnis der Meinl Bank allein war 2010 mit rund -0,6 Mio. Euro negativ; im Jahr 2009 war es mit 3,4 Mio. Euro im Plus. Die Eigenmittel des Einzelinstituts beliefen sich auf EUR 80,5 Mio. (31.12.2009: EUR 103 Mio.). Die Bilanzsumme betrug 433 Mio. EUR (2009: EUR 524 Mio.).

Im Bereich Vermögensverwaltung seien die Kundenmandate der Bank mit rund 50.000 stabil geblieben, heißt es; auch das verwaltete Kundenvermögen lag mit rund 1,5 Mrd. Euro auf dem Niveau von 2009.

Rückstellungen von 48 Mio. Euro

Im Zusammenhang mit Meinl European Land (MEL) waren zum Jahresende 2010 laut Aussendung der Meinl Bank weiterhin rund 2.700 Zivilklagen gegen die Bank anhängig. Von Seiten der Bank seien mit 48 Mio. Euro (2009: EUR 60 Mio.) „ausreichend und entsprechend aller gesetzlichen Bestimmungen“ Rückstellungen zur Abdeckung der Klagsrisiken gebildet worden.

Link: Meinl Bank

 

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