19. Sep 2011   Recht

Frisches Geld für Medizingeräte-Unternehmen Miracor: HVK berät bei Finanzierungsrunde

Philipp Kinsky © HVK

Wien. Die Wirtschaftskanzlei Herbst Vavrovsky Kinsky (HVK) hat das auf Medizingeräte spezialisierte Unternehmen Miracor bei einer neuen Finanzierungsrunde beraten. Im Zuge eines ersten Closing erhielt Miracor weitere 7 Mio. Euro.

Zusätzlich zu den bisherigen Investoren Earlybird und Delta Partners, die sich an der Finanzierungsrunde beteiligten, sowie einer Förderung durch Austria Wirtschaftsservice (aws) wurde die deutsche SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement als neuer Investor gewonnen.

Das Team von Herbst Vavrovsky Kinsky wurde bei dieser Transaktion von Senior Partner und PE/VC-Spezialist Philipp Kinsky geleitet. Weiter Mitglieder des Teams waren Paul Droschl und Herwig Weiss, heißt es in einer Aussendung der Kanzlei.

Miracor Medical Systems GmbH mit Sitz in Wien vermarktet die „neue und möglicherweise bahnbrechende Technologie PICSO® zur Behandlung von akutem Koronarsyndrom (ACS), Herzversagen und Herzchirurgiepatienten“, so die Aussendung.

Ziel: Standardbehandlung

Das Ziel des Unternehmens bestehe in der Etablierung von Picso als Standardbehandlung für Herzinfarktpatienten zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Das Marktpotenzial liege zunächst bei rund 30 Prozent aller behandelten ACS-Patienten pro Jahr, was mehr als 350.000 Patienten in den USA und in Europa entspreche.

Das Miracor Picso-Impulssystem besitzt die CE-Kennzeichnung und kann in koronaren Revaskularisierungsverfahren nach einem Myokardinfarkt und anderen akuten Koronarsyndromen eingesetzt werden, um den Druck im Herzvenensystem zeitweilig zu erhöhen. In den USA ist die Nutzung dieser Technologie derzeit nur zu Prüfungszwecken zulässig.

Link: HVK

 

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