27. Okt 2011   Bildung & Uni Personalia Recht

Preisverleihung „Best of the Best“ an die besten Jus-Studenten 2010/2011: Die Gewinner

Die Preisträger 2011 ©Uniport/M.Greylinger

Wien. Am 24. Oktober hat die Universität Wien wieder unter dem Titel „Best of the Best“ die besten Studienleistungen an ihrer Rechtswissenschaftlichen Fakultät ausgezeichnet.

Die Verleihung des Preises an die besten Studenten des Juridicums fand zum sechsten Mal in Folge statt. 

Hauptsponsor der Veranstaltung von Uniport, dem Karriereservice der Uni Wien, war auch heuer wieder die Anwaltssozietät Dorda Brugger Jordis, heißt es in einer Aussendung.

„Exzellente Leistungen, Begabung und Motivation gehören auch außerhalb der Universität anerkannt und gefördert. Deshalb bieten wir den hier Prämierten, aber auch anderen Studierenden gerne die Möglichkeit, ihr an der Uni erworbenes Wissen bei uns in der Praxis zu erproben“, sagt Stephan Polster, Recruitment-Partner von Dorda Brugger Jordis.

Die Sozietät freue sich darüber, dass sich unter den Ausgezeichneten mit Isabella Mair auch heuer wieder eine Juristin befand, die während ihres Studiums in das Traineeprogramm der Kanzlei eingebunden war.

Demnächst werde ein weiterer angehender Jurist in der Sozietät als Trainee beginnen, Adrian Zwettler, den „Best of the Best“ heuer unter die Top 2 des ersten Studienabschnitts reihte.

Frauen gewinnen Terrain zurück

Standen in den vergangenen drei Jahren zu mehr als zwei Drittel Männer auf dem Siegerpodest, so haben die Frauen nun wieder Terrain zurückgewonnen. Sie stellen heuer mehr als 40 Prozent der Prämierten und belegen in fast allen Kategorien vorderste Plätze.

Gleich zwei Frauen sind unter den Top 3 der Kategorie „Bestes Gesamtstudium“: Antonia Walter (Platz 2), die derzeit in Portugal für einen LL.M. studiert, und Isabella Mair (Platz 3), die sich gleichzeitig auch über die Auszeichnung freuen darf, als Beste den dritten Studienabschnitt absolviert zu haben.

Übertroffen wurden die beiden im Gesamtstudium nur von Lukas Gottschamel, der schon im Vorjahr durch glänzende Leistungen überzeugte und es bei der Prämierung 2010 unter die Top 2 des zweiten Studienabschnittes schaffte.

„Wir freuen uns, dass sich Frauen bei ‚Best of the Best‘ wieder stärker durchzusetzen beginnen. Wir sehen dies auch bei den Jus-Talenten, die sich bei unserer Kanzlei bewerben, und das ist uns sehr willkommen“, meint Christoph Brogyányi, ebenfalls Recruitment-Partner der Kanzlei.

Trainees und RA-Anwärter werden als mögliche Partner gesehen

Man sehe die Trainees und Rechtsanwaltsanwärter von Beginn an als mögliche Partner und das würden sie auch spüren, so Brogyányi: „Sie sind vom ersten Tag an in ein Team eingebunden und arbeiten aktiv an herausfordernden und abwechslungsreichen Rechtsfällen für renommierte Klienten. Wir legen grundsätzlich großen Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter, wie zum Beispiel die Teilnahme an internen und externen Fachseminaren sowie Sprachkursen. Zu diesem Zweck stellen wir unseren Konzipienten auch einen ‚Ausbildungspass‘ als Wegweiser zum Anwaltsberuf zur Verfügung.“

Nicht das erste Mal wurde Maximilian Brunner von „Best of the Best“ ausgezeichnet. Er hat 2009 bereits Platz 1 des ersten Studienabschnittes errungen und reiste heuer für seine Prämierung als Bester des zweiten Studienabschnitts extra aus London an.

Erstmals richtig eng wurde es auf dem heurigen Siegerpodest des ersten Studienabschnittes: Nach Simone Marxer (Platz 1) fanden sich gleich 4 Jus-Studierende, die ex aequo den zweiten Platz belegten.

Feierliche Ehrung im Festsaal des Justizpalasts

Für die feierliche Ehrung der besten Jus-Absolventen des Studienjahres 2010/2011, der besten Leistungen je Studienabschnitt sowie der besten Dissertanten stellte der Oberste Gerichtshof (OGH) den Festsaal im Justizpalast zur Verfügung, der sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Der Vize-Präsident des Obersten Gerichtshofs, Ronald Rohrer, und Franz Stefan Meissl, Studienprogrammleiter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, würdigten die Leistungen der jungen Jus-Talente.

Auch Christian Pilnacek, Sektionschef des Justizministeriums, die frühere Vizedekanin, Alina-Maria Lengauer, Attila Fenyves und weitere hohe Juridicum-Repräsentanten sowie des Karriereservice der Universität Wien fanden sich am 24. Oktober im Justizpalast ein, um die ausgezeichneten Nachwuchsjuristen zu feiern.

Über das Ranking

Die Rangordnung der juristischen „Allerbesten“ wird von Uniport, dem Karriereservice der Universität Wien, unter Einbindung des Dekanats und der Studienprogrammleitung der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Wien ermittelt.

Zur objektiven Bewertung der Studienleistungen sei ein Algorithmus entwickelt worden, der zugleich Noten, Wochenstunden, Prüfungsantritte und die Studiendauer berücksichtigt, heißt es.

Das Ranking erfasste heuer jene Studenten und Absolventen, die im Studienjahr 2010/11 einen besonders guten Abschluss aufgrund der oben angeführten Indikatoren nachweisen konnten. Unter „Abschluss“ gliedern sich 5 Kategorien: 1. Abschnitt, 2. Abschnitt, 3. Abschnitt, Gesamtstudium und Doktoratsstudium.

Die Preisträger:

Kategorie „Bestes Gesamtstudium“ (548 gereihte Personen)
1. Lukas Gottschamel
2. Antonia Elisabeth Walter
3. Isabella Mair

Kategorie „Bestes Doktorat“ (qualitative Entscheidung der Kommission)
1. Anna Bender-Säbelkampf
2. Alexander Babinek
3. Nina Huber

Kategorie „Bester 3. Abschnitt“ (552 gereihte Personen)
1. Isabella Mair
2. Karl Anton Bergkirchner
3. Peter Csoklich

Kategorie „Bester 2. Abschnitt“ (664 gereihte Personen)
1. Maximilian Brunner
2. Bernhard Motal
3. Bernhard Heinzl

Kategorie „Bester 1. Abschnitt“ (909 gereihte Personen)
1. Simone Marxer
2. Katharina Auernig
2. Daniel Kreuzhuber
2. Joachim Pierer
2. Adrian Zwettler

Für die Top 20% des jeweiligen Jahrgangsrankings gibt es ein offizielles „Best of the Best“-Zertifikat, das vom Karriereservice der Universität Wien individuell ausgestellt wird.

Die Namen der drei besten Absolventen des Studienjahres 2010/11 werden zusätzlich auf einer Ehrentafel verewigt, die im Wiener Juridicum angebracht ist.

Link: Juridicum

 

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