28. Okt 2011   Recht

DLA Piper lud zur Podiumsdiskussion über die moderne Rolle von Unternehmensjuristen

Sanioglu, Finlayson, Forcas, Palma, Rhodes, Marc ©TLI

Wien. Zum zweiten Mal lud die Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach in Kooperation mit dem internationalen Fachmagazin „Top Legal International“ zur Podiumsdiskussion ins Wiener Museumsquartier.

Diesmal lautete das Thema „Enabling Business – The New Strategic Role of General Counsel“, das von einem Podium bestehend aus Experten namhafter Unternehmen diskutiert wurde.

„Muss ein Unternehmensjurist auch ein guter Manager sein?“ war eine der zentralen Fragen, um die sich die Veranstaltung am 20. Oktober 2011 drehte.

Internationale Unternehmensjuristen und Partner von DLA Piper sprachen über rechtliche und praktische Entwicklungen rund um die unternehmensinterne und externe Rechtsberatung und diskutierten die strategischen Anforderungen an die Rolle von Unternehmensjuristen.

Die feierliche Eröffnung übernahm wie bereits im Jahr 2010 Claudine Vartian, DLA Pipers Country Managing Partnerin für Österreich.

Anschließend leiteten Tina Rhodes, Managing Counsel für die EMEA-Region bei Towers Watson und Pavel Marc, Partner von DLA Piper Prag, mit Impulsreferaten in die Podiumsdiskussion ein, an der auch Murat Sanioglu (Litigation Management bei Turkcell), Gordon Finlayson (General Counsel bei HBO Europe) und Tanya M. Jaeger de Forcas (Assistant General Counsel bei Pfizer) teilnahmen.

Ohne Management-Skills geht nichts

Das Podium war sich einig, dass sich die Rolle von Unternehmensjuristen in den letzten Jahren stark gewandelt hat und sich die Aufgabenbereiche immer weiter ausdehnen.

Die klassische Rolle des Anwalts habe dabei keineswegs ausgedient, allerdings seien heute strategischer Weitblick, Risikomanagement, sowie detaillierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse über das eigene Unternehmen und die Branche essentiell für die tägliche Arbeit der Unternehmensjuristen, so der Tenor.

„Ein Unternehmensanwalt trägt heute zwei Hüte. Er muss zum einen der weise Rechtsberater sein, zum anderen aber auch ein guter Manager“, resümierte etwa Tina Rhodes.

Juristen vielerorts im Vorstand

Auch ein gutes Verhältnis und ein direkter Zugang zum Unternehmensvorstand seien wichtig. In vielen Firmen sitze ein Unternehmensjurist mittlerweile in der Vorstandsetage und sei mit seinem Know-how in die strategischen Unternehmensentscheidungen eingebunden.

Dieser Trend, der besonders in den USA und in Westeuropa schon weit gediegen ist, soll sich in den nächsten Jahren auch weltweit und über alle Branchen hinweg manifestieren, hieß es.

DLA Piper und Top Legal begrüßten etwa 100 Teilnehmer von österreichischen und internationalen Wirtschafts- und Finanzunternehmen wie z.B.: Nokia Austria, Raiffeisen Bank International, Western Union, OMV, Magna Automotive Holding, Bawag, Immofinanz, UniCredit Bank Austria und Kommunalkredit.

Link: DLA Piper

 

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