14. Dez 2011   Bildung & Uni Recht

Ist Aufsicht weiblich genug? Neues Buch wirft sich für Aufsichtsrätinnen ins Zeug

Wien. In Österreich ist nicht einmal jeder zehnte Aufsichtsrat eine Aufsichtsrätin. Führungspositionen in der Wirtschaft sind nach wie vor von Männern dominiert.

Das Buch „Aufsicht ist weiblich?“ (Manz) der Personalberaterin Gabriele Lehner will aufzeigen, dass die Fakten eindeutig für mehr Frauen sprechen – gerade auch in den im Zug der Krise vielkritisierten Aufsichtsräten.

Auf nachhaltig agierende Aufsichtsräte komme es an, wenn Unternehmen durch fordernde Zeiten gesteuert werden müssen. „Aufsicht ist weiblich?“ zeige, warum die bessere Aufsicht auch weiblich sein muss, heißt es im Verlag. Und wie sich Vielfalt und Geschlechterdiversität in Aufsichtsräten für Unternehmen rechnen. Konkret berichten Expertinnen und Experten von ihren Erfahrungen in und mit Aufsichtsräten – und sagen, was Männer und Frauen in wirtschaftlichen Verantwortungspositionen unterscheidet.

Mit Beiträgen von Willibald Cernko (UniCredit Bank Austria), Viktoria Kickinger (Initiative Aufsichtsräte Austria), Karl Sevelda (Raiffeisen Bank International), Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien) u.a.

Autorin DDr. Gabriele Lehner ist geschäftsführende Gesellschafterin und Haupteigentümerin von Lehner Executive Partners und seit rund 20 Jahren im Bereich Executive Search tätig.

Link: Manz

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