22. Feb 2012   Recht

Freshfield-Praktikum als Preis für Nachwuchsjuristen: Wien ringt mit London, Paris und Berlin

Willibald Plesser ©Freshfields

Warschau/Wien. Die Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer hat gemeinsam mit der Ius et Lex Stiftung in Warschau einen Wettbewerb für Nachwuchsjuristen veranstaltet. Die Ausschreibung richtete sich an Jus-Studenten ab dem dritten Studienjahr.

Der Gewinn ist ein sechswöchiges Praktikum in einem der Freshfields-Büros in London, Paris, Berlin oder Wien – der Gewinner kann es sich aussuchen.

Zum einem mussten die Teilnehmer ein Essay zu einem vorgegebenen Thema verfassen, heißt es in einer Aussendung. Des Weiteren wurden eine Case-Study sowie ein persönliches Interview verlangt. Ziel dabei war es, die Fähigkeit, theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden, sowie schnelle Reaktionsfähigkeit zu testen.

Die Ius et Lex-Stiftung wurde 2000 vom polnischen Anwalt Janusz Kochanowski, der 2010 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, gegründet. Heute wird die Stiftung durch seine Tochter Marta Kochanowska, einer Freshfields Alumna, die gemeinsam mit Freshfields den Wettbewerb ins Leben gerufen hat, geführt, heißt es weiter.

Auslandserfahrung wichtig

Willibald Plesser, Partner im Wiener Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer und Co-Head für die Regionen CEE/CIS und Türkei: „Als internationale Sozietät wissen wir, dass junge Juristen als Wirtschaftsanwältin oder -anwalt heute fachlich, sprachlich und als Persönlichkeit mehr können müssen als das, was die Juristenausbildung gewöhnlich vermittelt.“

Man möchte mit dem Wettbewerb Studenten im CEE-Raum unterstützen und Ihnen ein Praktikumsaufenthalt im Ausland ermöglichen, so Plesser.

Link: Freshfields

 

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