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KPMG-Studie: Kosteneinsparungen haben bei Österreichs Unternehmen höchste Priorität

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Wien/Linz. Im Rahmen des „Business Leaders Survey“ hat das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG knapp 3.000 Führungskräfte in über 30 Ländern zu ihren Schwerpunkten und Prioritäten befragt.

An oberster Stelle steht für 43 Prozent aller Befragten eine Änderung der Betriebsabläufe mit dem Ziel Kosten einzusparen. In Österreich ist dies sogar für 59 Prozent aller Führungskräfte oberste Priorität, so die Studie.

„Unsere Umfrage verdeutlicht, dass es weiterhin noch großes Potenzial zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung gibt – und dass das den Führungskräften im Land sehr wohl bewusst ist“, kommentiert Thomas Smrekar, Partner bei KPMG, die Ergebnisse der Umfrage.

Mittel- und Osteuropa nach wie vor im Fokus

Die Wahrnehmung von Wachstumschancen durch erfolgreiche Transaktionen in mittel- und osteuropäischen Ländern zählt für österreichische Unternehmen ebenfalls zu den wichtigsten Themen (32 Prozent). „Wir sehen einen Trend dahingehend, dass Unternehmen ihre gängigen Geschäftsmodelle überprüfen, um flexibler auf neue Chancen, aber auch auf Risiken reagieren zu können“, erklärt Bernhard Klingler, Partner bei KPMG im Bereich Management Consulting.

Lediglich 18 Prozent der Befragten geben an, ihr Cash- und Working-Capital Management verbessern zu müssen. Für Österreich zählt dieser Bereich im Gegensatz zu den anderen befragten Ländern kaum zu den Schwerpunkten.

Während innerhalb Europas den Mitarbeitern ein höherer Stellenwert eingeräumt wird, sehen in Österreich lediglich 5 Prozent der befragen Führungskräfte hier Handlungsbedarf. „In diesem Bereich bestehen sicher zusätzlich Chancen“, so Smrekar abschließend.

Link: KPMG

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