13. Jun 2012   Recht

Deutscher Stahlkonzern Salzgitter übernimmt Kovac Stahl-Betriebe mit Hilfe von Wolf Theiss

Clemens Philipp Schindler, Martin Abram ©Wolf Theiss

Wien. Die deutsche Salzgitter AG hat einen Vertrag über den Erwerb der Geschäftsbetriebe der Kovac Stahl in Graz und Gratkorn unterzeichnet.

Beraten wird der zweitgrößte Stahlproduzent Deutschlands dabei von Wolf Theiss.

Mit dem Erwerb der Standorte der Kovac Stahl stärkt der Unternehmensbereich Handel von Salzgitter seine Marktposition in Österreich und wird auf diesem Markt künftig mit einem eigenen Lagerstandort präsent sein. Ferner wird das Angebotsportfolio im Bereich der thermischen Trennverfahren um das Laserschneiden erweitert.

Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Kovac Stahl betreibt an ihren Standorten mit ca. 130 Mitarbeitern Stahlhandels- sowie Stahlservicecenter-Aktivitäten und erzielte in 2011 bei einem Absatz von über 40.000 Tonnen einen Umsatz von rund 47 Mio. Euro, heißt es in einer Aussendung von Wolf Theiss. Die von der Unternehmerfamilie Kovac gegründeten Standorte wurden bisher als Familienbetrieb geführt.

Der Unternehmensbereich Handel der Salzgitter AG ist mit einem dichten europäischen Vertriebsnetz und mit weltweiten Handelsgesellschaften und Vertriebsbüros flächendeckend präsent und hat im letzten Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von fast 4 Mrd. Euro erzielt.

Ein weiterer Deutschland-Deal

Salzgitter AG wurde bei der Transaktion von einem Wolf Theiss-Team unter der Leitung von Partner Clemens Philipp Schindler betreut. Neben Partner Martin Abram, der für die Vertragsverhandlungen verantwortlich zeichnete, gehörten dem Team ferner folgende Juristen an: Partner Benjamin Twardosz (Steuern) und Matthias Unterrieder (Arbeitsrecht), Counsel Peter Thyri (Fusionskontrolle), Senior Associates Katharina Bertinger (Koordination Legal Due Diligence, Gesellschaftsrecht / M&A) und Ekkehard Diregger (Öffentliches Recht) sowie Associate Thomas Wohlesser (Arbeitsrecht).

Partner Clemens Philipp Schindler freut sich über den neuerlichen Abschluss einer Transaktion mit Deutschland-Bezug: „Die Strukturierung als Asset Deal brachte einige anspruchsvolle Themen mit sich, die wir mit unserer Expertise erfolgreich lösen konnten.“

Ein Team unter der Leitung von Schindler beriet im Vorjahr etwa Infineon AG beim Verkauf der Mobilfunksparte an Intel Corporation, ebenfalls im Wege eines Asset Deals.

Link: Wolf Theiss

 

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