14. Jun 2012   Recht

Closing: Erwerb der Frauenthal-Katalysatorensparte durch die japanische Ibiden-Gruppe vollzogen

C.Brogyanyi, A.W.Mayr, J.Kittel © Dorda Brugger Jordis

Wien. Der Erwerb der Katalysatorensparte der Frauenthal Holding AG durch die japanische Ibiden-Gruppe wurde vollzogen (Closing). Käufer Ibiden erwirbt damit die Frauenthal-Division um 51 Mil­lio­nen Euro und über­nimmt zudem deren Finanz­ver­bind­lich­kei­ten.

Die Ibiden-Gruppe wurde von Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom vertreten, die Verkäufer von der Anwaltssozietät Dorda Brugger Jordis.

Die internationale Ibiden-Gruppe ist in den Geschäftsbereichen Elektronik und Keramik tätig. Die Transaktion ist Ibidens erste Akquisition in Europa.

Die Frauenthal-Gruppe ver­fügt über elf Pro­duk­ti­ons­stand­orte in Europa sowie je eine Ver­triebs­ge­sell­schaft in den USA und in Süd­ko­rea. Eine wei­tere Ver­triebs­ge­sell­schaft ist der­zeit in Peking (China) im Auf­bau. Die Aktien und die Anleihe der Frau­en­thal Hol­ding AG notie­ren an der Wie­ner Börse.

Ver­kauf wegen Neuausrichtung

Die Frau­en­thal Hol­ding AG sieht in der Trans­ak­tion einen logi­schen Schritt in ihrer stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung: man wolle sich stär­ker auf die Geschäfts­be­rei­che Auto­mo­tive sowie Groß­han­del für Sani­tär– und Hei­zungs­pro­dukte konzentrieren.

Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom hat die Käufer vertreten. Das Team wurde von Rainer Wachter, Managing Partner des Wiener Büros, geleitet und umfasste desweiteren Partner Mitsuhiro Kamiya, Tokyo, und in Wien Markus Haberfellner, Philipp Baubin, Leon Kopecký und Patrick Madl sowie für Wettbewerbsrecht Nikolaos Peristerakis (Brüssel) und Horst Henschen (Frankfurt).

Das Beratungsteam bei Dorda Brugger Jordis umfasste Christoph Brogyányi, Jürgen Kittel und Andreas Mayr.

Link: Dorda Brug­ger Jordis

Link: Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom

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