06. Dez 2012   Recht

Schönherr berät das Biotech-Unternehmen Vitrolife beim Kauf der ungarischen Cryo Management AG

Kinga Hetenyi ©Schönherr

Wien/Budapest. Schönherr hat das schwedische Biotech-Unternehmen Vitrolife bei der Akquisition der ungarischen Cryo Management AG, Hersteller von Zeitraffer-Produkten für die In-vitro-Fertilisation, beraten.

Der Mindestkaufpreis der Transaktion beträgt 5 Mio. Euro, kann sich jedoch aufgrund einer Earn-Out-Klausel auf 9 Mio. Euro erhöhen.

Die in Budapest beheimatete Cryo Management AG wurde 2005 gegründet und ist Entwickler des Primo Vision Zeitraffer-Überwachungssystems für Embryos. Die Transaktion begann im Juni und hat im Oktober mit dem Closing den Abschluß gefunden, heißt es in einer Aussendung.

Die Verkäufer seien in erster Linie ungarische Privatpersonen: Mitglieder der Geschäftsführung und Entwickler der Primo Vision-Technologie.

Schönherr beriet Vitrolife – beginnend mit den Verhandlungen, der Ausarbeitung der Aktienkaufvereinbarung sowie der Legal Due Diligence bis hin zum Closing – während der Transaktion.

Das Beratungsteam

Koordiniert wurde die Transaktion von Schönherr-Partnerin Kinga Hetényi aus dem Budapester Büro der Kanzlei. Unter der Führung von Rechtsanwalt Gábor Spitz umfasste das Schönherr- Team die drei Associates Krisztina Gergely, András Ambrus und Dániel Varga.

Die Verkäufer wurden vom Budapester Büro der Kanzlei Noerr und Partner beraten.

Über Käufer Vitrolife

Die Vitrolife AG ist ein weltweit agierender Konzern im Bereich Biotechnologie und Medizintechnik mit Geschäftsaktivitäten in den Bereichen Fruchtbarkeit und Transplantation.

Der Hauptsitz von Vitrolife befindet sich in Göteborg, Schweden. Weitere Niederlassungen befinden sich in den USA, Australien, Frankreich, Italien, Großbritannien, China und Japan.

Link: Schön­herr

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