08. Jan 2013   Recht

Schönherr berät den Stahl- und Metalldistributor Klöckner & Co beim Verkauf seines Osteuropageschäfts

Florian Kusznier © Schönherr
Florian Kusznier © Schönherr

Wien. Schönherr berät den Stahl- und Metalldistributor Klöckner & Co SE bei der Veräußerung seines Osteuropageschäfts im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms. In einer ersten Transaktionsphase wurden nun die Aktivitäten in Tschechien, Bulgarien und Rumänien und damit mehr als zwei Drittel des Osteuropageschäfts veräußert.

Der Verkauf steht zum Teil noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden.
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Käufer sind lokale Wettbewerber, die die Aktivitäten selbständig fortführen wollen. Mit einem Vollzug des Verkaufs der noch verbleibenden Aktivitäten in Polen und Litauen wird im ersten Quartal 2013 gerechnet, heißt es in einer Aussendung.

Das Kerngeschäft des Klöckner & Co-Konzerns ist die Distribution von Stahl und Nicht-Eisen-Metallen sowie der Betrieb von Stahl-Service-Centern.

Auf Basis seines Distributions- und Servicenetzwerks bedient der Konzern an rund 270 Standorten in rund 20 Ländern etwa 170.000 Kunden.

Aktuell beschäftigt Klöckner & Co cirka 11.000 Mitarbeiter. Der Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 7,1 Mrd. Euro.

Das Beratungsteam

Das von Schönherr-Partner Florian Kusznier (Corporate/M&A) geleitete Team bestand aus Local Partner Alexandra Doytchinova (Bulgarien; Corporate/M&A), den Associates Christian Pindeus, (Corporate/M&A) und Lucas Katt (Corporate/M&A) sowie Teams in den einzelnen Jurisdiktionen.

Link: Schön­herr

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