10. Jan 2013   Recht

DLA Piper eröffnet Standort in Südkorea: Freihandelsabkommen macht es möglich

Claudine Vartian ©DLA Piper
Claudine Vartian ©DLA Piper

London/Wien. Die globale Anwaltskanzlei DLA Piper hat am 8. Jänner 2013 in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ihren 78. Standort eröffnet. Möglich wurde dies durch ein neues Abkommen zwischen der Europäischen Union und Südkorea; betreut hat man freilich auch bisher schon prominente Konzerne aus dem Land.

Der Antrag, eine Repräsentanz in Südkorea zu gründen, war Anfang Jänner vom dortigen Justizministerium genehmigt worden. „Wir freuen uns sehr, nun auch in der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens präsent zu sein“, sagt Claudine Vartian, Country Managing Partnerin von DLA Piper Weiss-Tessbach in Wien. 

Das im Juli 2011 in Kraft getretene Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea erleichtert stufenweise den Zugang europäischer Rechtsanwälte und Kanzleien zum koreanischen Markt.

Für DLA Piper ist die Zulassung ein wichtiger strategischer Schritt: Sowohl multinationale Mandanten, die in Korea geschäftlich tätig werden wollen, als auch koreanische Unternehmen, die sich im Rest der Welt engagieren möchten, würden davon profitieren, heißt es. Die Chancen in dem dynamischen und schnell wachsenden wirtschaftlichen Umfeld seien enorm. Vartian: „Wir pflegen seit Jahren gute Kontakte in die Republik Korea und haben bereits etliche dort ansässige Mandanten erfolgreich unterstützt.“

Anwälte des Wiener DLA Piper Büros haben zuletzt den koreanischen Konzernriesen Doosan Heavy Industries & Construction bei der Übernahme einer Tochterfirma der insolventen A-Tec Industries AG beraten. Zu den weiteren südkoreanischen Mandanten von DLA Piper zählen Samsung, Hyundai, LG oder Korean Air.

Link: DLA Piper

 

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