15. Feb 2013   Bildung & Uni Recht

Brandl & Talos: Buch über die juristischen und wirtschaftlichen Aspekte von Social Gaming

Thomas Talos ©Brandl & Talos
Thomas Talos ©Brandl & Talos

Wien. Die Popularität sozialer Netzwerke wie Facebook hat Social Games zum Aufstieg verholfen. Online-Spiele in sozialen Netzwerken sind heute mit einem Branchenumsatz von 8,2 Mrd. Euro im Jahr 2012 und 750 Millionen Nutzern weltweit ein bedeutender Wirtschaftszweig.

Thomas Talos und Nicholas Aquilina von Brandl & Talos beleuchten gemeinsam mit Günter Schmid, Unternehmensberater und ehemaliger CFO der bwin-Gruppe, in dem Buch „Social Gaming in Europe“ das Thema aus wirtschaftlicher und juristischer Perspektive. 

Der wirtschaftliche Teil des im Ver­lag Lexis­Ne­xis erschienen Werks gibt einen Überblick über Spiele und Anbieter und liefert Marktdaten. Das Buch bietet in seinem ersten Teil zahlreiche Exkurse, etwa zu virtuellen Gütern und zum Lebenszyklus eines Social Games von der ersten Idee über die Entwicklung und den Launch bis hin zum Marketing.

Die juristischen Aspekte

Im juristischen Teil nehmen die Autoren unter anderem Stellung zur Frage, ob die Nutzer in ihrem Spieleifer vor sich selbst geschützt werden müssen. Dabei wird auf die Unterscheidung zwischen Social Games und Glücksspielen eingegangen.

Die Rechtslage für beide Felder wird von den Autoren zunächst auf EU-Ebene inkl. EuGH Judikatur behandelt. Ebenso werden die nationalen Regelungen am Beispiel von sieben Mitgliedstaaten, darunter Österreich, erläutert, heißt es in einer Aussendung.

Weiters erklären die Autoren auch angrenzende Themen, wie etwa die Rechtsprechung in Bezug auf virtuelle Güter und die Frage nach der Notwendigkeit einer Regulierung von Social Gaming.

Link: Brandl & Talos

Link: Lexis­Ne­xis

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