14. Mrz 2013   Recht

DLA Piper berät Versicherungsriese Allianz bei Joint-Venture mit Shopping Center-Betreiber SES

Oskar Winkler ©DLA Piper
Oskar Winkler ©DLA Piper

Wien. DLA Piper hat die Allianz Versicherungsgruppe bei der Gründung eines Joint-Ventures mit dem Shopping Center-Betreiber SES beraten. Die Allianz beteiligt sich an sieben Einkaufszentren in Österreich, Slowenien und Nord-Italien, darunter die heimischen Kaufhäuser Q19 in Wien Döbling, Sillpark in Innsbruck und Atrio in Villach.

Die Beratung umfasste sowohl die gesellschaftsrechtlichen als auch die immobilienrechtlichen Aspekte der Transaktion.

Im Zuge der Kooperation steigt die Allianz voraussichtlich zum 1. Juli 2013 mit 50 Prozent bei sieben Shopping-Centern der SES/Spar-Gruppe als Investor ein, heißt es in einer Aussendung. SES bleibe weiterhin für das Management der Einkaufszentren zuständig.

Die Allianz Real Estate bildet weltweit das strategische Dach für die Immobilieninvestitionen der Allianz-Versicherung. Das operative Investment und Asset Management erfolgt in sechs Ländergesellschaften. Diese setzen Neuinvestitionen, Asset Management Leistungen und Immobilienverkäufe in ihren Länderregionen um.

SES ist ein Unternehmen der Spar Gruppe und der größte Betreiber von Einkaufszentren in Österreich und Slowenien. Im Jahr 2012 erwirtschaftete SES mit 346 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,53 Mrd. Euro, heißt es. Die Gruppe verwaltet zur Zeit 26 Shopping-Center in fünf europäischen Ländern.

Das Beratungsteam

Partner Oskar Winkler und Rechtsanwalt Clemens Bärenthaler, beide DLA Piper Wien, zeichneten für die Beratung nach österreichischem Recht verantwortlich. Der Mailänder Partner Olaf Schmidt leitete das Projekt federführend, Rechtsanwalt Paolo Foppiani beriet nach italienischem Recht.

„Wir freuen uns, dass wir die Allianz Gruppe bei dieser hochkomplexen Transaktion begleiten durften. Länderübergreifende Projekte im Immobilienbereich sind immer eine besondere Herausforderung, die wir mit unseren spezialisierten lokalen Teams perfekt meistern konnten“, so Winkler.

Link: DLA Piper

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