17. Apr 2013   Recht

Immofinanz-Prozess geht in die nächste Instanz: Staatsanwalt und Angeklagte melden Berufung an

Wien. Der Prozess um die ehemaligen Manager der Constantia Privatbank und der Immofinanz AG, Karl Petrikovics, Helmut Schwager und Christian Thornton, geht in die nächste Runde. Petri­ko­vics und Schwa­ger waren am Freitag in erster Instanz zu sechs Jah­ren und 4,5 Jahren unbedingt, Thornton zu zwei Jahren bedingt auf drei Jahre verurteilt worden.

Nun haben alle drei Angeklagte Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde angemeldet, der Staatsanwalt hat Strafberufung gegen die Urteile von Petrikovics und Schwager angemeldet. 

Laut erstinstanzlichem Urteil haben die Ange­klag­ten ihre Befug­nisse, über frem­des Ver­mö­gen zu ver­fü­gen, wis­sent­lich miss­braucht und sich Begüns­ti­gun­gen in der Höhe von rund 20 Mil­lio­nen Euro ohne recht­li­che Grund­lage aus­zah­len las­sen. Petri­ko­vics selbst sah die Richterin als „Mas­ter­mind“ an.

Die Angeklagten wiesen das zurück, Petrikovics verkündete sein „Bedauern“ darüber, dass er seine wirtschaftliche Sichtweise der Ereignisse nicht habe vermitteln können.

Link: Immo­fi­nanz Group

    Weitere Meldungen:

  1. Nachhaltige Investments profitieren von Coronakrise
  2. Finanzmärkte: Privatbanker raten zu Geduld
  3. Finanzmarkt: FMA veröffentlicht Feedback zu Digitalisierungsstudie
  4. Niedrigzinsphase löst Flut von Investorenwarnungen aus