23. Apr 2013   Bildung & Uni Steuer

Institut für Steuerrecht der Uni Innsbruck forscht zum Thema neue Rechtsformen für Anwaltskanzleien

Wien/Innsbruck. Neue Rechts­for­men für Anwalts­kanz­leien und Koope­ra­ti­ons­wün­sche der Sozie­tä­ten sind For­schungs­ge­gen­stand einer Stu­die an den Unis Inns­bruck und Wien.

Eli­sa­beth Rei­ner, Wis­sen­schaft­le­rin am Insti­tut für Unter­neh­mens– und Steu­er­recht (Uni­ver­si­tät Inns­bruck) und am RiCC (WU Wien) forscht dabei gemein­sam mit Univ.-Prof. Alex­an­der Schop­per (Uni Inns­bruck). Erste Ergeb­nisse legen nahe, dass neue Kanz­lei­ty­pen vor allem eine Frage der gro­ßen Sozie­tä­ten sind — die Suche nach vor­teil­haf­ten Koope­ra­ti­ons­for­men dage­gen ein Thema, das alle Anwälte bewegt. 

Par­al­lel dazu wer­den die Inter­views anony­mi­siert und soft­ware­ge­stützt qua­li­ta­tiv aus­ge­wer­tet: Auf Grund­lage der Inter­views werde ein Fra­ge­bo­gen ent­wi­ckelt, der im Juli an eine Stich­probe der öster­rei­chi­schen Rechts­an­wäl­te aus­ge­schickt wird. „Wir hof­fen hier auf ein reges Inter­esse der Anwalt­schaft und somit auf einen hohen Rück­lauf.“ Das Pro­jekt wird vom Jubi­lä­ums­fonds der OeNB finanziert.

Es hängt von der Größe ab

Gene­rell könne jetzt schon gesagt wer­den, dass das Bedürf­nis nach „neuen“ Rechts­for­men stark von der Größe der Kanz­lei und der inter­na­tio­na­len Aus­rich­tung abzu­hän­gen scheint, so Rei­ner: „Koope­ra­tio­nen und (infor­melle) Netz­werke spie­len hin­ge­gen auf allen Ebe­nen eine wich­tige Rolle.“ Auch die „klas­si­schen“ Ein­zel­kämp­fe­rIn­nen nut­zen ver­schie­den stark aus­ge­prägte Struk­tu­ren, um ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu erhöhen.

Link: Uni Inns­bruck

Link: WU Wien

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