07. Mai 2013   Business Personalia

Merkur Versicherung-Chef Alois Sundl geht: „In Zukunft werde ich auch Privatleben genießen“

Alois Sundl ©Merkur / Philipp

Graz. Alois Sundl, Generaldirektor der Merkur Versicherung AG, zieht sich mit Jahresende von der Funktion des Vorstandsvorsitzenden und als Generaldirektor des Unternehmens zurück.

„Ich feiere im Dezember meinen 60. Geburtstag und gehöre mit Jahresende genau 24 Jahre und elf Monate dem Vorstand der Merkur Versicherung an, zehn Jahre davon an ihrer Spitze“, resümiert Sundl.

„Die vergangenen 45 Jahre habe ich hauptsächlich meinem Job gewidmet, davon ein Vierteljahrhundert der Merkur, ab Jänner 2014 werde ich auch mein Privatleben genießen“, so Sundl.

Auf seine Zeit im Unternehmensvorstand blickt Sundl mit Zufriedenheit zurück. „Von 1989 bis 2012 stieg die Bilanzsumme in Österreich um mehr als das Fünffache auf rund 1,36 Milliarden Euro, die versicherten Risken auf dem heimischen Markt haben sich von 468.000 auf 932.000 verdoppelt“, sagt Sundl.

Massive Zunahme

„Konzernweit konnten wir einen Anstieg der Bilanzsumme um mehr als das Siebenfache auf rund 1,94 Milliarden Euro verzeichnen, in unseren sechs Ländern haben sich die Risken auf 1.416.000 verdreifacht“, so Sundl weiter.

In seine Funktionsperiode fällt auch der stetige Ausbau des Engagements außerhalb der Landesgrenzen: „Wir haben den Schritt nach Südosteuropa nach der Ost-Öffnung als eine der ersten Versicherungen gewagt, 1992 nach Slowenien, 1996 nach Kroatien, 2003 nach Bosnien und Herzegowina, 2007 nach Serbien, 2009 nach Montenegro.“

Stolz ist Sundl auch auf die Auszeichnungen, die das Unternehmen in den letzten Jahren erhielt. Die Merkur hatte unter anderem in den Jahren 2008, 2010 und 2012 in der Sparte Krankenversicherung den ersten Platz beim Assekuranz Award Austria erreicht.

Wer die Nachfolge als Vorstandschef der Merkur Versicherung antreten wird, wurde noch nicht bekanntgegeben.

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