
Wien. Die Uniqa Group hat einen guten Start in das neue Geschäftsjahr hingelegt – das zeigen die Zahlen für das erste Quartal 2013, die der Versicherungsriese Mitte Mai präsentiert hat.
„Wir sind im 1. Quartal in allen Segmenten und Regionen gewachsen und haben unser Ergebnis verbessert“, freut sich Uniqa-CEO Andreas Brandstetter.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2012 um 97% auf 116,8 Mio. €. Der Konzerngewinn (nach Steuern und Minderheitenanteilen) legte um 149,8% auf 76 Mio. € zu, der Periodenüberschuss beträgt nun 77,5 Mio. €.
Auch bei den Prämien (jeweils inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) legte der Versicherer zu: So kletterten die verrechneten Prämien um 9,8% auf über 1,66 Mrd. €, während die abgegrenzten Prämien mit plus 12,8% auf mehr als 1,44 Mrd. € zulegten. Die laufenden Prämien stiegen konzernweit um 4,6% auf über 1,48 Mrd. €.
Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt nahmen ebenfalls zu und liegen nun bei knapp 1,05 Mrd. €. Die Einmalerläge stiegen um 87,5% auf 181,2 Mio. €.
Die Combined Ratio, also die Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und Unfallversicherung nach Rückversicherung, verbesserte sich von 99,4% auf 98,3%.
Wachstumsstrategie 2.0
„Wir setzen unsere langfristige Wachstumsstrategie Uniqa 2.0 konsequent um“, so Brandstetter. Diese wurde im Mai 2011 vorgestellt und hat zum Ziel, die Zahl der Kunden bis 2020 auf 15 Mio. zu erhöhen und das EGT von 2010 bis 2015 um bis zu 400 Mio. € zu steigern. Die Strategie lautet, sich auf das Core Business als Erstversicherer in den Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) zu konzentrieren. Im Vordergrund des Geschäftsmodells steht dabei rentables Wachstum und nachhaltige Wertschöpfung in diesen Märkten.
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