19. Jul 2013   Steuer

Deloitte: Wien ist bald unter den 10 teuersten Wohngegenden Europas

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Wien. London ist weiterhin die teuerste Wohngegend Europas, gefolgt von Paris und München, so das Ergebnis des aktuellen „Property Index“ von Deloitte über die Entwicklung des europäischen Wohnungsmarkts.

Der Trend zu Preissteigerungen in Europas Metropolen hält weiter an: So wurden in Berlin, London und Moskau Preisanstiege von über 10 % gemessen, dicht gefolgt von Wien mit rund 9 %. Österreichs Hauptstadt peilt damit laut Deloitte die Top-10 Europas an. Die Preise in Warschau, Amsterdam und Madrid waren rückläufig.

„Exorbitante Preissteigerungen von rund 9 % pro Jahr werden in Zukunft in Österreich die Ausnahme darstellen. Die zusätzliche Dynamik bei der Wohnbau-Intensität sollte für eine Entlastung am österreichischen Wohnungsmarkt, insbesondere in den Ballungsräumen, sorgen“, erklärt Alexander Hohendanner, Partner und Leiter Real Estate bei Deloitte Österreich.

Nach wie vor ist die Londoner City die teuerste Wohngegend Europas. Der durchschnittliche Preis für einen Quadratmeter Wohnraum lag hier im Jahr 2012 bei rund 10.000 Euro, heißt es in einer Aussendung.

Traditionell folgt an zweiter Stelle Paris mit 8.300 Euro/m², und an dritter Stelle reiht sich München mit rund 5.000 Euro/m2 ein. Wiener Wohnimmobilien erzielten einen Durchschnittspreis von unter 4.000 Euro/m².

5 Bruttojahresgehälter für 70 Quadratmeter

Um in Österreich eine Wohnung mit 70 Quadratmetern zu erwerben, muss demnach ein durchschnittlich verdienender Österreicher rund 5 Bruttojahresgehälter aufbringen, während Deutsche und Dänen gerade einmal 2,2 Bruttojahresgehälter investieren, so Deloitte.

Am tiefsten greifen mit rund 9,5 bzw. 10 Bruttojahresgehältern Russen, Briten und Franzosen für den Erwerb von Wohnraum in die Tasche, heißt es.

 

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