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Flauer Markt für Business-Immobilien in Österreich: Investments 20 Prozent unter Vorjahresniveau

Wien. Schwacher Markt für Business-Immobilien: Rund 430 Millionen Euro wurden im ersten Halbjahr 2013 in Österreichs gewerblichen Immobilienmarkt investiert – bei leicht steigenden Preisen bzw. leicht sinkenden Renditen, so das Beratungsunternehmen CBRE. Das bedeute einem Rückgang der Investitionen gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 um rund 20 Prozent.

Damit liege Österreich nicht im europäischen Trend, denn in Europa wurden im ersten Halbjahr 25% mehr investiert als im Vergleichszeitraum, so CBRE. Auch am Vermietungsmarkt seien Rückgänge zu verzeichnen. In der zweiten Jahreshälfte soll es aber besser werden.

Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 125.000 m² Büroflächen in Wien vermietet, um ca. 20.000 m² weniger als im Vergleichszeitraum 2012, so das internationale Beratungsunternehmen in einer Aussendung.

Die Spitzenmiete sei leicht angestiegen, die Leerstandsrate etwas gesunken, da weniger Objekte fertiggestellt wurden als im Jahr 2012. Bis zum Jahresende dürfte die Vermietungsleistung auf ähnlichem Niveau liegen wie 2012.

Büros besonders schwach

„Büroimmobilien waren für Investoren im ersten Halbjahr 2013 weniger attraktiv und es entfielen nur noch 8 Prozent aller Investments auf Büroobjekte“, so Andreas Ridder, Geschäftsführer von CBRE Österreich. Bis zum Ende des Jahres sollte die Kategorie der Büroimmobilien vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Verkaufsprozesse allerdings wieder an Attraktivität und Volumen gewinnen, meint er.

Link: CBRE

 

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