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Donauschiffer: Kapazitäten auf Österreichs wichtigster Wasserstraße besser nützen

Wien/St. Pölten. Verbesserte Rahmenbedingungen für einen Ausbau der Donauschifffahrt fordert Wolfram Mosser, Obmann der Berufsgruppe Schifffahrt in der Wirtschaftskammer NÖ und in der WKÖ. Mosser ortet großes Potenzial für die Transportwirtschaft und ihre Partner aus Industrie und Handel sowie für den Tourismus.

Wie die zuständige Bundesorganisation „via donau“ mitteilt, sind 2012 insgesamt 10,7 Millionen Tonnen auf der Donau transportiert worden. In der Personenschifffahrt gab es im gleichen Jahr Einbrüche um 6,9 Prozent.

Angesichts der prognostizierten Zunahme des Güterverkehrs um 80 Prozent bis 2050 in der gesamten EU seien 85 Prozent freie Kapazität des Verkehrsweges Donau ein Potenzial, das nicht ungenützt bleiben dürfe, meint Mosser. Die niederösterreichischen Schifffahrtsunternehmen streben jedenfalls einen Ganzjahresbetrieb an. Ein solcher würde Arbeitsplätze sichern und neue schaffen und sowohl dem Tourismus, als auch der übrigen Wirtschaft Impulse geben, so Mosser.

Derzeit gibt es in Niederösterreich vierzehn Betriebe der Strom-, Fluss- und Kanalschifffahrt, acht Überfuhrunternehmen wie Seilfähren, Motorbootfähren und Zillen, vier Binnenschifffahrten, sechs Hafenunternehmungen, acht Schiffsführerschulen sowie sieben sonstige Schifffahrtsunternehmen, vorwiegend Wasserskilaufunternehmen. In der Personenschifffahrt gibt es Konzessionen für die Linienschifffahrt und den Gelegenheitsverkehr. In der Güterschifffahrt ist Niederösterreich kaum präsent, meldet der NÖ- Wirtschaftspressedienst.

 

Link: Wirtschaftskammer Niederösterreich/Schifffahrt

Link: Donauschifffahrt

 

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