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Neuer Strabag-Chef Thomas Birtel legt erstmals Zahlen: Weniger Minus, leicht gesunkene Bauleistung

Thomas Birtel ©Keinrath - Strabag SE
Thomas Birtel ©Keinrath / Strabag SE

Wien. Thomas Birtel hat im Juni 2013 den Job des Vorstandsvorsitzenden von Österreichs größtem Baukonzern Strabag SE von Hans Peter Haselsteiner übernommen – jetzt legt er die erste Halbjahresbilanz, mit leicht verbesserten Zahlen: Das Minus beim EBIT sank im 1. Halbjahr 2013 um 26 Prozent auf 122,81 Millionen Euro.

Die Bauleistung lag mit 5,6 Milliarden Euro allerdings rund 7 Prozent tiefer als in der Vergleichsperiode 2012: Grund sind witterungsbedingte Effekte, die bis Jahresende aufgeholt werden sollen. Auch was das EBIT im Gesamtjahr 2013 betrifft, wurde der bisherige Ausblick bekräftigt: es soll zumindest 260 Mio. Euro betragen.

Auch die Bauleistung soll wie angekündigt rund 14 Milliarden Euro betragen.

Birtel in einer Aussendung zu den Aussichten: „In Deutschland haben wir angesichts des strengen Winters im Bereich der Straßenerhaltungs- und Reparaturmaßnahmen einiges zu tun. Zudem waren per Ende Juni mehrere internationale Projekte, die wir zwischenzeitig erstanden haben, noch nicht im Auftragsbestand enthalten. In Polen, wo einer der größten Rückgänge zu verzeichnen gewesen war, stützt sich ein großer Teil der für 2013 geplanten Leistung auf bereits akquirierte Aufträge. Für die Folgejahre zeichnet sich dort sogar eine leichte Verbesserung des Klimas im Bausektor ab.“ Die Strabag SE ist der größte Baukonzern in Zentral- und Osteuropa.

Link: Strabag SE

 

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