18. Dez 2013   Business Personalia

T-Mobile: Businesskunden-Chef Thomas Kicker wird neuer COO, bekommt die Privatkunden dazu

Thomas Kicker ©Ingo Pertramer / T-Mobile
Thomas Kicker ©Ingo Pertramer / T-Mobile

Wien. T-Mobile Austria verkleinert die Führungsetage: Thomas Kicker (37) übernimmt ab 1. Jänner 2014 zusätzlich zu seiner Position als Geschäftsführer Business die Geschäftsführerrolle für den Bereich Privatkunden. Als CCO (Chief Commercial Officer) bekommt er innerhalb der Geschäftsführung die Gesamtleitung über beide Bereiche und berichtet direkt an CEO Andreas Bierwirth.

Der derzeitige Geschäftsführer Privatkunden, Bertold Frech (44), wechselt Anfang 2014 nach Bonn in das EU-Segment von Claudia Nemat, wo er die Leitung von „Post Merger Integration International Wholesale“ übernimmt. Er ist damit künftig für die Integration unterschiedlicher Wholesale-Geschäfte in die International Business Unit Wholesale (IBU) verantwortlich. Für T-Mobile Austria sei das Ganze eine „Verschlankung“.

„Die große Dynamik und Überschneidungen der beiden Marktsegmente Privat- und Geschäftskunden führte jetzt zur Fusion beider Geschäftsbereiche unter ganzheitlicher Führung. Mit seiner langjährigen Erfahrung in beiden Bereichen des Marktes ist Thomas Kicker die perfekte Besetzung für unseren Chief Commercial Officer. Gleichzeitig möchte ich Bertold Frech für seinen unermüdlichen Einsatz im Privatkundenbereich in den letzten 15 Monaten herzlich danken. Er hat damit einen wichtigen Beitrag zur Umsatzstabilisierung geleistet. Für die neue internationale Rolle wünsche ich ihm viel Erfolg“, so Bierwirth in einer Aussendung.

Die Geschäftsführung von T-Mobile setzt sich den Angaben zufolge ab 1. Jänner 2014 aus CEO Andreas Bierwirth, CCO Thomas Kicker, CFO Stefan Groß und CFO Rüdiger Köster zusammen. Thomas Kicker ist seit 2003 im Unternehmen. Er war u.a. Bereichsleiter tele.ring, Bereichsleiter Consumer Marketing, Bereichsleiter Retail, Geschäftsführer Privatkunden und zuletzt Geschäftsführer Geschäftskunden.

Bertold Frech wechselt auf die EU-Ebene

Zu den wichtigen Schritten von Bertold Frech in Österreich gehörte laut den Angaben, den Rückgang bei Durchschnittserlösen (ARPU) durch besonderes Augenmerk auf das hochwertige Produktsegment zu bremsen sowie die Einführung der neuen Produktkategorie Home Net für Breitband-Zugang durch Mobilfunk. Auf der Vertriebsseite führte Frech Co-Branded Shops ein, in denen Produkte von T-Mobile und tele.ring verkauft werden.

Link: T-Mobile Austria

 

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