Wer arbeitet, hat die Macht: Festschrift für Strafrechtler Univ.-Prof. Helmut Fuchs

Lewisch, Zerbes, Fuchs, Reindl-Krauskopf, Tipold, Brandstetter, Raimann ©Verlag Österreich
Lewisch, Zerbes, Fuchs, Reindl-Krauskopf, Tipold, Brandstetter, Raimann ©Verlag Österreich

Wien. „Wer arbeitet, hat die Macht“, soll Strafrechtsexperte Helmut Fuchs einst zu einem Studienassistenten namens Wolfgang Brandstetter gesagt haben. Letzterer ist heute Justizminister und gratulierte seinem Ex-Professor am Montag im Festsaal der Uni Wien zum 65. Geburtstag: gemeinsam mit den Universitätsprofessoren Susanne Reindl-Krauskopf, Ingeborg Zerbes, Peter Lewisch und Alexander Tipold.

Fünf Herausgeber und knapp vierzig Autoren aus dem In- und Ausland ehrten den Jubilar mit der Herausgabe einer Festschrift, die im Verlag Österreich erschienen ist, so eine Aussendung.

Fuchs werde als Lehrer, Universitätspolitiker und Rechtspolitiker geschätzt, heißt es weiter. Unter den Gästen waren OGH-Präsident Eckart Ratz, Präsident des VwGH Rudolf Thienel, Vizepräsidentin des OGH Brigitte Schenk, Vizepräsidentin des VfGH Brigitte Bierlein, Altrektor Georg Winckler, Rektor Heinz W. Engl, Senatsvorsitzende Gabriele Kucsko-Stadlmayer, Vorsitzende des Universitätsrats Eva Nowotny, Dekan Heinz Mayer, Strafverteidiger Richard Soyer und Sektionschef i.R. Roland Miklau, Leiter der Generalprokuratur Ernst-Eugen Fabricy sowie viele weitere.

Offenheit und Respekt

Bei aller Offenheit und Klarheit seiner Positionen verliere Fuchs nie seinen Respekt vor anderen Personen und die Bereitschaft, auf Augenhöhe ein Gespräch zu führen, lobten die Festredner. Für Brandstetter war es Helmut Fuchs und sein „Strafrechtsrepetitorium“, der ihn ursprünglich für das Fach begeistert und ihn im Jahr 1979 als Studienassistenten ausgewählt hat.

Die Festschrift soll laut Verlag die Vielseitigkeit der Person widerspiegeln: die Beiträge von Grundlagenfragen über Kriminologie, klassische Strafrechtsdogmatik und Strafprozessrecht bis hin zum modernen Wirtschaftsstrafrecht und zum Europastrafrecht. Die Autoren sind Vertreter der Wissenschaft und Praxis aus insgesamt elf Ländern.

Link: Uni Wien

 

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