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Bildung & Uni, Personalia, Recht

Showdown für Österreichs angehende Anwälte in Tirol: Moot Court Bundesfinale an der Uni Innsbruck

©Universität Innsbruck
©Universität Innsbruck

Innsbruck. Fast wie im richtigen Leben geht es im >Moot Court< zu: In fiktiven Verhandlungen lernen Studierende die komplexen Abläufe vor Gericht hautnah kennen. Teams aus ganz Österreich treten am kommenden Dienstag, den 17. Juni 2014 beim Bundesfinale des Franz von Zeiller Moot Court aus Zivilrecht an der Universität Innsbruck gegeneinander an, um sich in dem zivilrechtlichen Prozessspiel fachlich und rhetorisch zu messen.

Es treten Studierendenteams der fünf rechtswissenschaftlichen Fakultäten aus Wien, Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck gegeneinander an. 

Das Bundesfinale des Franz von Zeiller Moot Court findet zum ersten Mal in Innsbruck statt, nachdem eine Endrunde der Vorgängerveranstaltung 2008 hier abgehalten wurde, heißt es in einer Aussendung. In einem zivilrechtlichen Prozessspiel im Rahmen einer Gerichtssimulation messen sich die Teams fachlich und rhetorisch.

Die Kandidaten

Die Teams aus jeweils drei Studierenden werden von Anwälten aus ihrem Bundesland betreut. Diese geben den Studenten Einblick in die Praxis und bieten Hilfestellungen bei den zu bearbeitenden Fällen. Unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwartze, LL.M. (Institut für Zivilrecht) und in Zusammenarbeit mit Univ.-Ass. Mag. Rainer Silbernagl (Institut für Römisches Recht und Rechtsgeschichte) und Mag. Thomas Krieglsteiner (Büro des Dekans) richtet die Rechtswissenschaftliche Fakultät Innsbruck das heurige Bundesfinale aus.

Im Vordergrund stehe für die Organisatoren, den Studierenden einen Einblick in die Zusammenhänge zwischen Theorie und beruflicher Praxis zu ermöglichen. Unter der Anleitung namhafter österreichischer Professoren des Zivilrechts haben sich die Studierenden auf das Bundesfinale in Innsbruck vorbereitet. Sie wurden in den Vorrunden an den jeweiligen Universitäten für das Finale ausgewählt und haben im Rahmen von Lehrveranstaltungen ihren Wissensstand erweitert.

Die Jury

Beim Bundesfinale werden auch zahlreiche Vertreter aus der Praxis anwesend sein. Der Innsbrucker Moot Court-Richtersenat setzt sich aus Univ.-Prof. Dr. Matthias Neumayr, Richter am Obersten Gerichtshof, Dr. Christian Winder, Vizepräsident der Tiroler Rechtsanwaltskammer, und Univ.-Prof. Dr. Bernhard Eccher, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, zusammen.

„Die Veranstaltung dient der Vernetzung von Lehre und Praxis, fördert den interfakultären Austausch in Wissenschaft und Praxis und bietet den teilnehmenden Studierenden die Möglichkeit, einerseits ihren theoretischen Wissensstand praktisch zu erproben und andererseits Kontakte in die Arbeitswelt zu knüpfen“, sagt Prof. Andreas Schwartze.

Die Veranstaltung hat eine ansehnliche Sponsorenliste aufzuweisen: Genannt werden die großen Wirtschaftskanzleien Wolf Theiss, CMS Reich-Rohrwig Hainz, Fellner Wratzfeld, Fiebinger Polak Leon u.a.

Link: Uni Innsbruck

 

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