25. Jun 2014   Business

Westbahn-CEO Erich Forster meldet operativ schwarze Zahlen: Bahnfahren am aufsteigenden Ast

Erich Forster ©Westbahn
Erich Forster ©Westbahn

Wien. Die Westbahn, ein Ende 2011 gestartetes privates österreichisches Bahnunternehmen, sieht sich auf dem Erfolgsweg: Nach den Verlusten der Anfangsphase habe man 2013 operativ (wenn auch nicht unterm Strich) den Break-Even erreicht. Der Umsatz sei im Vorjahr bei 40 Mio. Euro gelegen, das entspreche einem Wachstum von 49,4%.

Zwar reibt sich der private Anbieter am staatlichen Umfeld, einen Schluss zieht man aber ebenso wie der große Konkurrent ÖBB: Bahnfahren sei in Österreich auf dem aufsteigenden Ast.

„Trotz dem Wettbewerbsumfeld und der schwierigen Bedingungen am österreichischen Eisenbahnmarkt, die uns zu zwei EU-Beschwerden veranlasst haben, sind wir auf dem richtigen Weg“, wird Erich Forster, CEO der Westbahn, in einer Aussendung zititert.

Man biete als privates Unternehmen öffentlichen Verkehr steuergeldschonend an und fordere das Verkehrsministerium auf, die Rahmenbedingungen herzustellen, damit das Angebot für die Bahnkunden ohne staatliche Subventionen weiter ausgebaut werden könne, wie es heißt.

Der positive Trend zeige, dass die Bahn dank Wettbewerb und hoher Qualität ein immer beliebteres Verkehrsmittel werde, so die Westbahn.

Link: WESTbahn

 

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