Management-Buyout im Fokus von DLA Piper: Wann beim Eigentümer die Karten auf den Tisch legen?

Maria Doralt ©DLA Piper
Maria Doralt ©DLA Piper

Wien. „Management-Buyout“ lautete das Thema des neuesten Corporate-Breakfast der internationalen Anwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach. Maria Doralt, Gesellschaftsrechts-Expertin und Partnerin in der Corporate Gruppe von DLA Piper Weiss-Tessbach, erläuterte mögliche Interessensgegensätze und zeigte Möglichkeiten auf, ein MBO zu strukturieren.

Im Anschluss besprach Tax-Partner Franz Althuber steuerrechtliche Aspekte, und Arbeitsrechtsexperte und Partner Stephan Nitzl erörterte unter anderem die heikle Frage, wann man die Absicht, ein MBO durchzuführen am besten gegenüber dem Arbeitgeber offen legt.

Obwohl natürlich immer vom jeweiligen Einzelfall abhängig, rät Nitzl generell, diesbezügliche Absichten so früh wie möglich bekannt zu geben, um sich nicht dem Vorwurf des Vertrauensbruchs auszusetzen und damit eine Entlassung zu riskieren, heißt es in einer Aussendung.

Ausgewählte steuerrechtliche Aspekte des Management-Buyout waren Thema von Tax-Partner Althuber: Neben Fragen zur Aktivierung und Abschreibung des Firmenwerts wurden die Abzugsfähigkeit von Fremdfinanzierungskosten und steuerrechtliche Haftungsaspekte erläutert.

Die Diskussion

Bei der Veranstaltung am 25 Juni 2014 diskutierten rund 20 Interessenten mit den Experten der Kanzlei über Dealstrukturen, neue höchstgerichtliche Entscheidungen, mögliche Risiken sowie arbeits- und steuerrechtliche Aspekte des Management Buyout.

„Die jüngere OGH Judikatur und unsere Erfahrungen belegen, dass der Management Buyout weiterhin von großer praktischer Relevanz ist. Neben dem Business Case selbst ist die rechtliche Strukturierung oft erfolgsentscheidend“, sagt Maria Doralt.

Link: DLA Piper Weiss-Tessbach

 

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