04. Jul 2014   Business Recht

CMS berät Gazprom bei Deal mit OMV: 22 Jahre Russland-Erfahrung zahlt sich aus

Johannes Trenkwalder ©CMS
Johannes Trenkwalder ©CMS

Moskau/Wien. Der kürzlich abgeschlossene Pakt des staatlichen russischen Gasriesen Gazprom mit Österreichs Energiekonzern OMV zur Errichtung der South Stream-Pipeline erregte weithin Aufsehen; sogar ein Einstieg von Gazprom bei OMV wurde in Folge vermutet. Berater von Gazprom ist dabei das Kanzleinetzwerk CMS, in Österreich durch CMS Reich-Rohrwig Hainz vertreten.

Johannes Trenkwalder, Partner bei CMS Reich-Rohrwig Hainz, hat im M&A-Bereich schon zahlreiche In- und Outbound-Mandate mit Russland-Bezug von Wien und Kiew aus betreut. Heute erklärt er in der Recht.Extrajournal.Net-Serie zu den Russland-Experten unter Österreichs Anwälten: “Wir sind als einzige große österreichische Sozietät seit 22 Jahren mit einem eigenen Büro in Russland präsent.“

Das Kanzleinetzwerk CMS ist konkret bereits seit 1992 in Russland mit einem eigenen Büro vor Ort: im Laufe der Jahre wurden sowohl österreichische Unternehmen nach Russland wie auch russische Unternehmen nach Österreich und CEE begleitet, heißt es weiter.

Ausgewählte von CMS betreute Mandate/Mandanten mit Russland-Bezug:

  • Gazprom
  • South Stream
  • UniCredit
  • Ilim Timber
  • RTI Systems (Sistema-Gruppe)
  • Sberbank
  • Lukoil
  • Rosneft
  • Russische Föderation

Die Betreuung der Kausen mit Russland-Bezug ist in der Sozietät nicht bei einem Partner gebündelt: Je nach Fachbereich variiert auch der Ansprechpartner. Das Inbound-Geschäft konzentriert sich den Angaben zufolge auf den Energie- und Technologiesektor, im Outbound-Geschäft sind die Branchen Konsum- und Luxusgüter, Retail, Real Estate, Infrastruktur, Technologie sowie Finanzindustrie am stärksten vertreten.

Am stärksten werden die Fachbereiche Corporate Transactions (M&A, Banking/Finance) sowie Arbitration/Litigation) nachgefragt, heißt es bei CMS.

Lokale Kenntnisse

Trenkwalder: „Wir arbeiten vor Ort mit fachlich exzellenten und erfahrenen lokalen Juristen, die einerseits nach den internationalen Qualitätsstandards von CMS agieren, andererseits aber profunde Kenntnisse der lokalen Wirtschaft, Kultur und Mentalität mitbringen.“

Die deutschsprachigen Klienten berate man vor Ort auch in deutscher Sprache. „Gerade bei komplexen rechtlichen Sachverhalten gibt die Möglichkeit der Kommunikation in der eigenen Sprache zusätzliche Sicherheit. Unsere Mandanten schätzen diesen Service sehr“, meint Trenkwalder.

Update: CMS ist genau betrachtet bereits seit 22 Jahren (nicht wie ursprünglich angegeben: 10) in Russland tätig; 2004 kam ein weiteres Büro dazu.

Link: CMS Reich-Rohrwig Hainz

 

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