01. Aug 2014   Bildung & Uni Business

Die Finanzkrise in Bildern: Wie der Traum vom Haus die Welt bedrohte

©Manz
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Wien. Die Finanz- und Schuldenkrise seit 2008 hat die Welt erschüttert. Für Normalsterbliche ist sie in ihrer Komplexität oft nur schwer nachvollziehbar, heißt es beim Verlag Manz. Wäre es hilfreich, die Themen auf das Wesentliche zu reduzieren und grafisch aufzubereiten? Das Buch „Wie der Traum vom Haus die Welt bedrohte“ unternimmt den Versuch, die Krise anhand von 57 Stichworten und Schaubildern zu erklären.

Die Autoren sind René P. Buholzer (Public Policy and Sustainability Affairs der Credit Suisse), Stefan D. Haigner und Stefan Jenewein (Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung) und Friedrich Schneider (Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Linz).
„Das vorliegende Buch ist von großer Bedeutung, weil die komplexen Zusammenhänge sehr eingängig erläutert werden und dem Leser durch unterschiedliche Mittel das Verständnis erleichtert wird“, wird Lars P. Feld, Wirtschaftsweiser der Bundesrepublik Deutschland, in einer Aussendung zitiert.

Freilich scheuen sich die Autoren nicht, neben den – oft eher einfach gehaltenen – Grafiken und Illustrationen wenn nötig auch Zahlen sprechen zu lassen. Ein Auszug (Kapitel 1, „Hintergründe der Krise“):

>Unter der Parole „This Administration will constantly strive to promote an ownership society in America“ konnte so die Anzahl an Immobilienbesitzenden (in den USA) im Zeitraum von 1995 bis 2005 auf knapp 70% erhöht werden, nachdem sie zuvor 30 Jahre lang nahezu konstant bei 64% gelegen hatte. Dieses politische Ziel hatte jedoch auch seinen Preis: Die Kreditvergabe musste dazu auch auf einkommensschwächere Haushalte ausgeweitet werden, wodurch die Qualität der Hypothekarkredite sank und die Wahrscheinlichkeit von Kreditausfällen stieg.<

Link: Manz

 

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