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Business, Steuer

Österreich verliert 5 Plätze im WEF-Wettbewerbsranking: Trotzdem nur geringer Abstand zum Weltmeister

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Genf. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat in der neuen Ausgabe 2014/15 des Wettbewerbsrankings Österreich auf den ersten Blick keine gute Platzierung beschert: Auf dem Global Competitiveness Index des WEF erreicht das Land 5,2 von maximal 7 Punkten. Damit fällt Österreich von Platz 16 auf Platz 21 unter 144 untersuchten Ländern der Welt zurück. Grund seien neben der hohen Steuerbelastung vor allem restriktive Arbeitsgesetze, so das WEF in seiner Einzelwertung.

Ganz so dramatisch wie das zunächst klingt ist die Sache allerdings nicht. Denn die Schweiz (weltweit auf Rang 1) erreicht einen GCI-Wert von 5,7 Punkten, ist also zumindest in Rufweite. Tatsächlich haben alle Länder zwischen Nr. 15 und Nr. 21 einen GCI-Wert von 5,2 – so wie Österreich. Die Differenz ist also nicht gerade schmerzhaft groß.

Auf Platz 2 weltweit liegt laut WEF der asiatische Stadtstaat Singapur (CGI: 5,6). Die USA liegen nun auf Platz 3, um zwei Ränge verbessert; Deutschland verschlechterte sich von Platz 4 auf Platz 5. Beide Länder haben aber einen GCI-Wert von 5,6 – ebenso wie Japan (Nr. 6) oder die Niederlande (Nr. 8).

Das andere Extrem

Richtig schlecht sieht es allerdings am anderen Ende der Skala aus: Tschad und Guinea erreichen jeweils 2,8 Punkte.

Link: WEF

 

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