30. Sep 2014   Business Personalia

Artcurial eröffnet in Wien: Caroline Messensee leitet das Pariser Auktionshaus

Caroline Messensee © Artcurial
Caroline Messensee © Artcurial

Wien. Das französische Auktionshaus Artcurial kommt nach Wien: 2002  in Paris gegründet, schreibt Artcurial im Jahr 2013 bereits einen Jahresumsatz von 178,1 Millionen Euro.

Die neue Dependance in Wien steht unter der Leitung von Caroline Messensee.

„Wien ist eine sowohl historische als auch pulsierende Kunst- und Kulturmetropole im Herzen Europas. Durch seine geografische Lage und Tradition ist Wien der ideale Hub, um die angrenzenden Länder Osteuropas zu erreichen“, erklärt Messensee anlässlich der Eröffnung am Wiener Rudolfsplatz.

70 Prozent der Verkäufe an internationale Kunden

Das Know-how aus 25 Fachabteilungen des international tätigen Auktionshauses soll laut Mitbegründer François Tajan den Wiener Markt bereichern und eine direkte Verbindung zu den über 120 jährlich stattfindenden Auktionen schaffen.

Tajan: „Der Anteil europäischer Käufer ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen. 2013 führte die Beteiligung internationaler Kunden zu insgesamt 70 Prozent des Verkaufsvolumens.“ Dieses konnte im Vergleich zum Jahr 2012 um 24 Prozent gesteigert werden. In den vergangenen drei Jahren lag das Umsatzwachstum bei 70 Prozent, im letzten Jahr haben acht Auktionsgegenstände im Wert von je über einer Million Euro den Besitzer gewechselt.

Kunst als Investment

Mit einem Durchschnittspreis von 7.883 Euro bei den Auktionen im Jahr 2013 will Artcurial auch Anlagemöglichkeiten im mittleren Segment bieten, mit denen das Auktionshaus gezielt neue Zielgruppen ansprechen möchte.

In den letzten zehn Jahren ist beispielsweise der internationale Kunstmarkt laut World Art Index um 150 Prozent auf ein Volumen von 47,5 Milliarden Euro gewachsen. Das Fine-Arts-Auktionsvolumen betrug weltweit im letzten Jahr rund zwölf Milliarden US-Dollar und ist damit binnen eines Jahres um rund 13 Prozent angestiegen. Zeitgenössische Kunst erzielte in den letzten zehn Jahren einen Wertzuwachs von 102 Prozent.

Kunst aus der Nachkriegszeit konnte um rund 80 Prozent zulegen. Insbesondere bei Fine-Arts-Auktionen beobachtet Messensee im internationalen Umfeld eine deutliche Verjüngung der Käufer.

Link: Artcurial

 

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