Open menu
x

Bequem up to date mit dem Newsletter von Extrajournal.Net!

Jetzt anmelden, regelmäßig die Liste der neuen Meldungen per E-Mail erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Newsletter-Seite sowie in unserer Datenschutzerklärung.

Business

Erhard F. Grossnigg steigt als Investor bei der Radkersburger Metallwarenfabrik ein

Erhard F. Grossnigg © rm
Erhard F. Grossnigg © rm

Wien/Bad Radkersburg. Die Radkersburger Metallwarenfabrik (rm) in der Südsteiermark hat eine neue Gesellschafterstruktur: Sanierungsexperte Erhard F. Grossnigg hat mit zwei weiteren Investoren 36 Prozent der Anteile der Eigentümerfamilie Merlini übernommen.

Das Unternehmen mit Sitz in Bad Radkersburg meldete Ende 2013 Insolvenz an, das Sanierungsverfahren wurde positiv abgeschlossen.

Die Radkersburger Metallwarenfabrik wurde in den vergangenen Jahrzehnten als Familienbetrieb der Familie Merlini geführt und ist Spezialist für komplexe Blechumformungen. Liquiditätsprobleme zwangen die Führung mit Ende 2013, Insolvenz anzumelden, so eine Aussendung.

Strategische Partner & Stärkung der Liqidität

Das Verfahren kam im Frühjahr 2014 zu einem positiven Abschluss, heißt es weiter. Auch konnte ein neuer Finanzierungspartner gefunden werden. Um das Unternehmen nachhaltig abzusichern, wurden strategische Partner gesucht. Einerseits wurde so die Liquidität der Firma gestärkt, andererseits ein Beirat gegründet der die strategische Ausrichtung verantwortet, heißt es.

Seit den 50er Jahren entwickelte sich die Radkersburger Metallwarenfabrik von einer Geschirrfabrik hin zu einem Spezialisten in Sachen Blechumformung. In den vergangenen Jahren war man auch in der Automobilbranche aktiv. Hier liege der Fokus auf der nahtlosen Fertigung von Luftfederkolben für die PKW-Premium-Branche. Das im Haus entwickelte Verfahren wurde bereits zum Patent angemeldet. „rm hat sich ein beachtliches Know-how erarbeitet, wir wollen dieses weiter ausbauen und das Unternehmen noch stärker als kompetenten Entwicklungspartner für komplexe Umformungen von der Skizze bis zum fertigen Produkt auch im non-Automotive Bereich etablieren“, so Grossnigg.

Derzeit werden bei der Radkersburger Metallwarenfabrik rund 150 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz 2014 werde rund 15 Millionen Euro betragen. Die südsteirische Firma exportiert zu 90 Prozent, Schwerpunktbranchen sind neben der Automobilbranche die Energie- und Medizintechnik sowie der Anlagenbau.

Link: Radkersburger Metallwarenfabrik

 

Weitere Meldungen:

  1. Marktführer Suzano steigt bei Lenzing ein: Schönherr hilft B&C
  2. Gleiss Lutz begleitet Siemens beim Verkauf der Wiring-Accessories-Sparte in China
  3. Worthington schließt JV mit Hexagon: Baker McKenzie hilft
  4. Commerzbank finanziert chinesische Fosun FFT mit Clifford Chance