LexisNexis übernimmt Publikationen von Franz Schrank, will digitales Zusatzprogramm

Wien. Der Fachverlag LexisNexis übernimmt nach eigenen Angaben mit 1. Jänner 2015 die Verlagsrechte für die Loseblattwerke von Univ.-Prof. Franz Schrank. Die Tradition der beide Werke im Bereich Arbeitsrecht bzw. Sozialversicherungsrecht werde fortgeführt; gleichzeitig wird an einem digitalen Zusatzangebot gearbeitet.

Vor mehr als drei Jahrzehnten begann die Entwicklung des von o. Univ.-Prof. Dr. Franz Schrank ins Leben gerufenen Loseblattwerks „Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht für die betriebliche Praxis“ bei der Druck & Grafik GmbH; im Jahr 2000 kamen die „Leitentscheidungen der Höchstgerichte zum Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht“ hinzu, heißt es in einer Aussendung.

Die beiden Titel sind auf insgesamt 19.000 Seiten angewachsen und zielen mit ihrer Praxisnähe besonders auf Steuerberater, Personalisten und Lohnverrechner ab, heißt es weiter.

Der grüne und der weiße Schrank

Mit 1.1.2015 übernehme LexisNexis Österreich die Verlagsrechte für den „grünen und weißen Schrank“. Das mit der Zeitschrift „ARD –Aktuelles Recht zum Dienstverhältnis“, zahlreichen Buchtiteln und Onlinelösungen bestehende Verlagsprogramm wird mit diesem Schritt im Arbeitsrecht weiter ausgebaut, heißt es.

„Professor Schrank hat seine Erfahrungen aus jahrzehntelanger Beratungs- und Seminartätigkeit in seine Werke einfließen lassen. Dies ist mit ein Grund dafür, dass sie heute so weit verbreitet sind. Es ist uns daher ein Anliegen, die Tradition wie bisher fortzuführen und weiterhin in bewährter Qualität und Aktualität zu liefern“, so Heinz Wlzek, Leiter Strategie, Programm- und Produktmanagement bei LexisNexis.

Auch aufgrund des zunehmenden Umfangs – vor allem der 16-bändigen Entscheidungssammlung – werden die Inhalte digital verfügbar gemacht werden. Monika Riegler, Geschäftsführerin der Druck & Grafik GmbH und Professor Schrank haben sich dabei für LexisNexis als künftigen Verleger entschieden. „LexisNexis gilt als Spezialist im Bereich digitaler Recherchelösungen und arbeitet bereits daran, die Inhalte künftig auch online zur Verfügung zu stellen. Das wird besonders die Recherche in der Leitsatzsammlung erleichtern.“, wird Schrank zitiert.

Link: LexisNexis

 

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