23. Feb 2015   Recht

Verschmelzung von Porr-Tochter PIAG auf UBM abgeschlossen, Dorda Brugger Jordis berät

Brogyanyi, Varga, Rieder ©DBJ
Brogyanyi, Varga, Rieder ©DBJ

Wien. Dorda Brugger Jordis hat mit BDO Austria die Porr AG und die Porr-Tochter PIAG Immobilien AG bei einem strategischen Spin-Off betreut: Am 19. Februar 2015 wurde die Transaktion nun mit der Firmenbucheintragung der Verschmelzung der PIAG Immobilien AG auf die UBM Realitätenentwicklung AG abgeschlossen.

Ein Team unter der Führung von Dorda-Partner Tibor Varga (Capital Markets/Corporate), mit den Partnern Christoph Brogyányi (Capital Markets/Corporate) und Bernhard Rieder (Corporate), begleitete bei den großen Schritten dieser mehrstufigen Transaktion, heißt es in einer Aussendung.

Zunächst wurden die Porr-Aktivitäten im Immobiliengeschäft (Immobilienentwickler Strauss & Partner sowie nicht betriebsnotwendige Immobilien der Porr) und die Beteiligung an der Porr-Tochter UBM auf die neu börsenotierte PIAG Immobilien AG abgespalten. Diese wiederum wurde dann mit der UBM verschmolzen. Es entstand die neue UBM Development, ein Immobilienentwickler von europäischer Dimension. Die Porr AG konzentriere sich nun wieder ganz auf das angestammte Baugeschäft.

Klemens Eiter, Geschäftsführer der BDO Austria, beriet die Porr und PIAG Immobilien AG mit seinem Team bei den steuerlichen, rechnungslegungstechnischen und Bewertungsaspekten.

Die neue Struktur

Größter Aktionär der UBM Development ist nun das Syndikat Ortner-Strauss, das auch die Mehrheit an der Porr AG hält. Der UBM-Streubesitz wurde deutlich ausgeweitet, was eine höhere Liquidität und damit Steigerung der Attraktivität am Kapitalmarkt mit sich bringe. Die Porr verbessere durch den Wegfall der Kapitalbindung in Development-Projekten und die Ausgliederung nicht betriebsnotwendiger Immobilien ihre Ertragszahlen und ihre Nettoverschuldung. Die neue UBM Development wiederum werde durch ihre Größe für den Kapitalmarkt interessanter.

Dorda Brugger Jordis hat Porr bereits bei einer Publikums-Kapitalerhöhung in Höhe von 119 Mio. Euro beraten.

Link: Dorda Brugger Jordis

 

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