25. Feb 2015   Business Recht

TPA Horwath: Windenergiekapazität in Rumänien wächst um 36,5%

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Wien. TPA Horwath Rumänien und Schönherr veröffentlichen zum vierten Mal die Studie „Windenergie und andere erneuerbare Energiequellen in Rumänien“. Aus dem Bericht geht hervor, dass sich die installierte Windenergiekapazität in Rumänien im Jahr 2013 gegenüber 2012 um 36,5 Prozent gesteigert hat: Rumänien rangiert in Europa derzeit an 5. Stelle, wenn es um Investitionen in erneuerbare Energie geht.

Laut Global Wind Energy Council setzte die Windenergiebranche ihre Expansion im Jahr 2013 fort, allerdings langsamer als im Jahr 2012. In Europa sind Deutschland und Großbritannien die Marktführer während Rumänien, Portugal, Polen und Schweden ihren Status als Emerging Markets mit wichtigen Beiträgen im Jahr 2013 bestätigen konnten, wie es heißt.

Mit 695 MW neu installierter Windkraftkapazität belegt Rumänien laut Aussendung aktuell den fünften Platz in Europa. Die rumänische Gesamtkapazität stieg dadurch auf 2.599 MW bis Ende 2013.

Windkraft deckt 8% des Stromverbrauchs

Der durch Windparks erzeugte Strom deckte im Jahr 2013 8% des gesamten Stromverbrauches in Rumänien. Dieser Wert wird laut vorliegender Studie wahrscheinlich auf 9% bis Ende 2014 steigen und eine weitere Steigerung auf 10% im Jahr 2015 mit sich ziehen, da zu erwarten ist, dass alle Windparks, die 2014 beantragt wurden, das ganze folgende Jahr hindurch in Betrieb sein werden.

Rumänien hatte Ende Oktober 2014 eine gesamtinstallierte Windenergiekapazität von 2.967 MW und wird das Jahr mit einer gesamtinstallierten Kapazität von 3.000 MW beenden. Das entspricht einer Steigerung von 400 MW gegenüber dem Vorjahr.

Steuerfragen im Fokus

Im Bericht „Windenergie und andere erneuerbare Energien in Rumänien“ werden auch Rechts- und Steuerfragen sowie der operative Kontext behandelt. Die Studie will eine umfassende Analyse gesetzlicher Vorgaben in allen Entwicklungsphasen eines Projektes rund um erneuerbare Energien sowie eine Beschreibung der steuerlichen Rahmenbedingungen bieten, der Finanzierungsquellen sowie der Herausforderungen und Grenzen der Branche.

Studie: TPA Horwath

Link: Schönherr

 

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