16. Apr 2015   Business Personalia

Franz Witt-Dörring bleibt bis 2018 CEO der Bank Austria-Tochter Schoellerbank

Wien. Der Aufsichtsrat der Schoellerbank hat das Vorstandsmandat von CEO Franz Witt-Dörring um drei Jahre bis 15. April 2018  verlängert. Er habe in den vergangenen Jahren die Wachstumsstrategie konsequent fortgeführt und das verwaltete Kundenvermögen auf mehr als 10 Mrd. Euro gesteigert. 

Die Schoellerbank ist im Bank Austria-Konzern als klassische Privatbank für gutbetuchte Kunden aufgestellt.

Robert Zadrazil, Vorstand der UniCredit-Tochter Bank Austria für Private Banking und Aufsichtsratsvorsitzender der Schoellerbank AG: „Ich bedanke mich bei Franz Witt-Dörring für die bisherige gelungene Zusammenarbeit und ich freue mich, die Schoellerbank auch in den nächsten drei Jahren unter seiner erfahrenen Führung zu wissen. Gemeinsam mit Heinz Mayer und Robert Wieselmayer wird er den eingeschlagenen Erfolgsweg der Schoellerbank auch unter diesen herausfordernden Marktbedingungen konsequent fortsetzen.“

Der Werdegang

Witt-Dörring, 58, startete seine berufliche Laufbahn 1980 als Kundenberater in der Privatbank Rössler AG in Salzburg (damals 100-Prozent-Tocher der Erste Bank). 1993 wurde er zum Head of Private Banking in der Erste Group ernannt. Ab 2001 war Franz Witt-Dörring bei Merrill Lynch für Private Banking zuständig – zuerst in Wien, dann nach Schließung des Wiener Büros in München und Frankfurt.

Im Zuge des Verkaufs des Private Banking von Merrill Lynch an UBS war er anfangs als Member of the Executive Board im UBS Wealth Management für die Regionen Baden-Württemberg und Bayern verantwortlich. 2005 wurde er CEO der UBS Niederlassung Österreich und verantwortete als Country Head das Private Banking Geschäft der UBS in Österreich. Seit Juni 2012 ist Franz Witt-Dörring Vorstandsvorsitzender der Schoellerbank AG, einer 100-Prozent-Tochter der UniCredit Bank Austria AG.

Die Bank Austria kommt nach eigenen Angaben mit den beiden Marken Bank Austria Private Banking und Schoellerbank (letztere als traditionelle Privatbank aufgestellt) auf einen Marktanteil von 19 Prozent am österreichischen Private Banking Markt. Die Division Private Banking verwalte an 25 Standorten in ganz Österreich insgesamt 21,4 Milliarden Euro Kundenvermögen für Stiftungen sowie 35.000 vermögende Privatkunden mit einem Anlagepotenzial von mindestens 500.000 Euro.

Link: Schoellerbank

 

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