21. Mai 2015   Personalia Steuer

PwC-Expertin Martina Gruber gewinnt Preis für Dissertation zu Sanierung und Besteuerung

Martina Gruber ©PwC
Martina Gruber ©PwC

Wien. PwC-Sanierungsexpertin Martina Gruber hat den >Österreichischen Preis für Restrukturierungsmanagement< für ihre Dissertation zum Thema „Sanierung im Unternehmenssteuerrecht“ gewonnen. Die Arbeit treffe den Puls der Zeit, heißt es: In den letzten Jahren waren rund zwei Drittel der österreichischen Unternehmen direkt als Schuldner oder indirekt als Gläubiger von einem Insolvenzverfahren betroffen. Bei PwC Österreich ist Gruber Senior Consultant im Bereich Steuerberatung.

Für ihre Dissertation an der WU Wien erhielt die gebürtige Steirerin den mit 5.000 Euro dotierten >Österreichischen Preis für Restrukturierungsmanagement und Insolvenzrecht<.

Die Vereine Interessensgemeinschaft Sanierungsrecht und ReTurn Forum für Restrukturierung und Turnaround zeichnen damit jedes Jahr hervorragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich des Insolvenz- und Sanierungsrechts aus.

Am Puls der Zeit?

„Diese Auszeichnung ehrt mich sehr und bestätigt die thematische Relevanz meiner Dissertation“, erklärt die Preisträgerin. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 9. ReTurn Jahrestagung im April in Krems statt.

Grubers Dissertation (veröffentlich im LexisNexis Verlag, 2014) beschäftigt sich ausführlich mit den ertragssteuerlichen Folgen von geglückten Unternehmenssanierungen. Die begünstigte Besteuerung von Sanierungsgewinnen bilden neben den sanierungsbedingten beschleunigten Verlustverwertungsvorschriften und dem Mantelkauftatbestand die Kernelemente der Arbeit. Zudem widmet sich Gruber der Frage nach einer möglichen Rechtfertigung des bestehenden >Sanierungssteuerrechts<.

Link: PwC

 

 

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