21. Jul 2015   Recht

Freshfields sieht einen weiterhin starken M&A-Markt

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Frankfurt. Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer sieht international einen weiterhin starken M&A-Markt – und sich selbst als auch künftig führenden Berater bei Fusionen und Übernahmen. Das ergeben Auswertungen von Mergermarket und Thomson Reuters für das erste Halbjahr 2015 für Transaktionen in Deutschland, Europa und Asien. Global muss Freshfields sich allerdings dem US-Konkurrenten Skadden Arps Slate Meagher & Flom geschlagen geben.

Laut Thomson Reuters war das abgelaufene Halbjahr das stärkste seit 2007 für weltweite M&A-Transaktionen. Mit angekündigten Übernahmen wie dem Gebot von Shell für die BG Group verzeichnete der Energiesektor demnach wieder die größte M&A-Aktivität, gefolgt von den Bereichen Gesundheit und Hightech.

Die Rangliste

Freshfields führt danach die Ranglisten der Rechtsberater in Europa mit der Beratung von 71 angekündigten Transaktionen im Gesamtwert von rund 155 Milliarden US-Dollar und in Deutschland mit der Beratung bei 27 abgeschlossenen Transaktionen im Gesamtwert von rund 36 Milliarden US-Dollar an. In Asien führt Freshfields mit der Beratung von 21 Transaktionen im Gesamtwert von rund 121 Milliarden US-Dollar.

Weltweit belege die Kanzlei – als einzige europäische Wirtschaftssozietät in einer rein US-dominierten Top 10 – den zweiten Platz mit der Beratung von 93 abgeschlossenen Transaktionen im Gesamtwert von 261 Milliarden US-Dollar, hinter Skadden Arps Slate Meagher & Flom.

Mergermarket sieht die Freshfields auch bei Fusionen und Übernahmen in Afrika und im Nahen Osten vorn, hier hat Freshfields im abgelaufenen Halbjahr bei 8 Transaktionen im Gesamtwert von 7 Milliarden US-Dollar beraten.

Internationalität weiter gefragt

Matthias-Gabriel Kremer, Leiter der Praxisgruppe Gesellschaftsrecht/M&A von Freshfields Bruckhaus Deringer in Deutschland: „Im weiterhin lebendigen M&A-Umfeld spielen grenzüberschreitende Transaktionen weiterhin eine wichtige Rolle. Weltweite Finanzinvestoren suchen verstärkt Investitionsmöglichkeiten, gleichzeitig bleibt das Interesse deutscher Unternehmen an ausländischen Zielgesellschaften unverändert hoch. Aufsichtsbehörden nehmen diese Deals dabei zunehmend international genauer unter die Lupe.“

Link: Freshfields

Link: Skadden

 

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