15. Sep 2015   Bildung & Uni Recht

Theorie und Praxis: Neues Buch bei NWV beleuchtet die Umsetzung europäischer Rechtswerte

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Wien. Die in den Unionsverträgen und in der Europäischen Menschenrechtskonvention „verfassten“ Werte sind Maß und Grenze zugleich für Rechtsetzung und Rechtsprechung, heißt es beim Verlag NWV. Aber sind sie auch Teil der Lebenswirklichkeiten und in aller Rechtsbewusstsein verinnerlicht? Diesen Fragen geht das Buch >Rechtswertestiftung und Rechtswertebewahrung in Europa< auf die Spur.

„Zweifel kommen auf, ob diese Rechtswerte denn von allen, die in Europa leben, ihrer Idee nach geteilt werden. Auf ihre Wertschätzung und Einhaltung, auch durch neue Kulturen in Europa, ist erst recht in einer Zeit zu pochen, die von großer Orientierungslosigkeit, die gerne mit Globalisierung entschuldigt wird, gekennzeichnet ist“, heißt es in einer Aussendung zu dem neuen Werk.

Europas Erbe

Der europäischen Höchstrichterschaft werde eine Aufgabe gewiesen, das „europäische Erbe“, wie es in den Präambeln zu den Unionsverträgen als Gründungsfundament benannt wird, in ihrer Rechtsprechung zu verdeutlichen.

Im Rahmen eines Symposiums an der Universität Salzburg im Oktober 2014 wurden die Europäischen Rechtswerte und ihre Erhalter von Experten aus Rechtswissenschaft und Politik erläutert und diskutiert. Die Beiträge der Referentinnen und Referenten finden sich in vorliegendem Tagungsband (Herausgeber, Johannes W. Pichler) wieder, das im NWV Verlag erschienen ist.

Link: NWV

 

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