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Business

Heuer um 7% weniger Insolvenzen in Westeuropa

Paris/Wien. Der Kreditversicherer Coface geht in der aktuellen Studie „Insolvenz-Monitor“ für Westeuropa von einem weiteren deutlichen Rückgang bei den Unternehmenspleiten aus. 

Demnach zeigen die Insolvenzen in Westeuropa eine anhaltend positive Entwicklung. Der 2014 beobachtete Rückgang der Insolvenzen um 9 Prozent setze sich im Jahr 2015 in Westeuropa fort. Coface prognostiziert ein Minus von 7 Prozent.

Die verbesserten Aussichten sind zum Großteil auf den erhöhten Privatkonsum zurückzuführen, der die Erholung vorantreibt. Nach einem BIP-Wachstum in der Eurozone von 0,9 Prozent im Jahr 2014 prognostiziert Coface für 2015 und 2016 ein Wachstum von 1,5 und 1,6 Prozent.

Starke und schwache Länder

In zehn von 12 untersuchten Ländern (Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Niederlande, Portugal, Großbritannien und Schweden) sei eine positive Entwicklung aufgrund der langsamen Erholung der Eurozone erkennbar.

Italien und Norwegen befinden sich weiterhin in Schwierigkeiten. In Italien ist zwar eine leichte Erholung erkennbar, dennoch ist das Insolvenzrisiko vor allem bei Kleinunternehmen allgegenwärtig. Norwegen gilt als der weltweit siebtgrößte Ölexporteur und leidet daher stark unter den niedrigen Ölpreisen.

Link: Coface

 

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