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Business, Steuer

Wirtschaftsprüfer EY Österreich setzt auf Turbo-Modus

Helmut Maukner ©EY
Helmut Maukner ©EY

Wien. Der Umsatz von EY in Österreich ist im letzten Geschäftsjahr um 12,2 Prozent auf 101 Millionen Euro geklettert. Damit liegt man sogar noch besser als die globale EY-Organisation, die das größte Umsatzwachstum seit 2008 erzielt hat: plus 11,6 Prozent auf 28,7 Milliarden US-Dollar, vor allem dank boomender Managementberatung. Doch während international der Personalstand bei EY fast im gleichen Ausmaß zulegt wie der Turnover, wird in Österreich mit Neueinstellungen gegeizt. Dafür dürfen die vorhandenen Mitarbeiter mehr büffeln.

Das Wachstum ziehe sich global gesehen (wie auch in Österreich) durch alle Dienstleistungsangebote: Die höchste Steigerung wurde mit 17,6 Prozent in der Managementberatung erzielt, darauf folgt die Transaktionsberatung mit 15,5 Prozent, die Steuerberatung mit 10,3 Prozent und die Wirtschaftsprüfung mit 8,1 Prozent.

„Wir haben uns mit der Vision 2020 das Ziel gesetzt, bis 2020 die weltweit führende Professional Services Organisation zu sein. Sowohl die nationalen als auch globalen Jahresergebnisse der EY-Organisation unterstreichen, dass wir auf einem sehr guten Weg sind“, so Helmut Maukner, Country Managing Partner von EY Österreich.

In Österreich lieber mehr Geld als mehr Jobs

Die Mitarbeiterzahl der globalen EY-Organisation stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 23.000 oder 9,2% auf 212.000 Personen. In Österreich hat EY zwar im Verhältnis mehr Geld gescheffelt als die globale Organisation, aber deutlich weniger neue Stellen geschaffen: Die Mitarbeiterzahl wurde um 4,2% auf 750 erhöht.

„Ein zentraler Eckpfeiler unserer globalen Strategie sind signifikante Investitionen in die Rekrutierung junger talentierter sowie erfahrener Mitarbeiter und die exzellente Ausbildung der Teammitglieder in allen Dienstleistungsbereichen. Wir können unser hohes Qualitätsversprechen nur einlösen, wenn wir ständige Weiterentwicklung als Triebfeder unseres unternehmerischen Handelns sehen. Wir begleiten den Karriereweg jedes Mitarbeiters mit einem intensiven Aus- und Weiterbildungsprogramm“, wird Maukner in einer Aussendung zitiert.

Mehr lernen für die Organisation

Im Durchschnitt hat jeder EY-Mitarbeiter in Österreich im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 73 Stunden Aus- und Weiterbildungszeit in Anspruch genommen. Unternehmensweit summiere sich das auf über 53.000 Stunden – um sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen publiziert EY Österreich auch den aktuellen Transparenzbericht. Er listet unter anderem die Unternehmen von öffentlicher Bedeutung auf, die man im letzten Geschäftsjahr geprüft hat. Darunter finden sich große Namen wie Erste Group, Spar und Generali.

Weniger glänzend macht sich auf der Liste die Teak Holz International AG, die bekanntlich Insolvenz anmelden musste, weil der Baumbestand spärlicher ist als viele Jahre lang ausgewiesen; EY hat den Prüfauftrag aber erst durch die Hauptversammlung vom 12. Mai 2014 erhalten.

Link: EY Österreich

Link: EY-Transparenzbericht

 

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